Journal of Okayama Medical Association
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「カンフル」ノ「ヂフテリー毒素」及ビ血清ニ及ボス影響ニ就イテ

饗場 美誠 目黒研究所
Thumnail 52_2628.pdf 564 KB
抄録
Es ist allgemein bekannt, dass die wichtigste Massnahme gegen Diphtherie die moglichst frühzeitige Anwendung des Antidiphtherie-Pferdserums in ziemlich reichlicher Dosis ist. Bei der Fullung der Injektionsspritze mit der Serumflüssigkeit jedoch kommen viele Luftblasen in sie hinein, so dass oft Fälle vorkommen, in denen man das Heilserum in einer geringeren Menge als die festgesetzte Antitoxineinheit eingeführt hat. Diesen Fehler kann man aber durch Versetzung von p- et π-Oxocampfer, d.h. Vitacampfer (bezogen von der Firma Takeda-Chôbei) in geringer Menge mit dem Blutserum leicht vermeiden. Und zwar kann man dabei sozusagen zwei Fliegen mit einem Schlage treffen. Denn nach der Beimengung des Campfers erlöschen die Luftblasen in kurzer Zeit, und die Einfübrung dieses Blutserums versetzt das Herz in Erregung. Diese Tatsache wurde durch folgende Untersuchungen.des Verf.s klar erwiesen. Er hat nämlich bei gesunden Meerschweinchen die Entstehung. der naturliche Immunität gegen das Diphtheriegift durch mehrmalige Injektion des p-et π-Oxocampfers in je kleiner Dosis genauer untersucht. Die Ergebnisse ergaben, dass die Antitoxinmenge bei den. Versuchstieren im Verhältnis zu den Kontrolltieren einigermassen gesteigert wurde. Bezüglich der Verdünnung des Blutserums durch die immer kleiner werdende Menge von p-et π-Oxocampfer stellte sich heraus, dass der L.f.- sowie K.f.-Wert unveränderlich blieb, wenn eine hinreichende Menge des Blutsertums bis auf 1:1.5 verdunnt wurde. Bis zur Verdünnung von 1:50 veränderte sich der L.f.-Wert nicht, der K.f.-Wert allein wurde etwas gesteigert. Sodann hat der Verf. auf experimentellem Wege die Meerschweinchen in den Vergiftungszustand von Diphtherie verfallen lassen und ihnen das mit p- et π-Oxocampfer versetzte Antidiphtherie-Pferdserum in verschiedener Dosis nach bestimmten Zeitabständen injiziert, um die Menge des dadurch entstehenden Antitoxins mit der Menge zu vergleichen, die die Kontrolltiere nach der Injektion des ohne p- et π-Oxocampfer hergestellten Antidiphtherie-Pferdserums hervorbringen. Diese Untersuchung ergab, dass die erstere Injektion erfolgreicher wirkt als die letztere. Schliesslich hat der Verf. noch festzustellen versucht, ob der p- et π-Oxocampfer auf das Gift des Diphtherietoxins wirkt und fand, dass er wirkungslos blieb. Auf Grund dieser Tatsache kam der Verf. zu dem Schluss, dass die Versetzung des p- et π-Oxocampfers in kleiner Dosis mit dem Antidiphtherie-Blutserum die Resorption des Blutserums steigert und damit bei klinischer Anwendung dieses Blutserums einen guten Erfolg erwarten lässt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489