Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

夏期流行性腦炎屍ニ於ケル「ケトエノール顆粒」ノ研究

濱崎 幸雄 岡山醫科大學病理學教室
松田 國重 岡山醫科大學病理學教室
Thumnail 52_2535.pdf 2.35 MB
抄録
Die phylogenetischen Studien der Ketoenolsubstanz (KES) wurden schon von Hamazaki (bei Kaninchen, Meerschweinchen, Affe, Ziege und Schwein), Suga (Ratte), Sigemori (Kröte) und Watanabe (Huhn) eingehend ausgeführt. Was die ontogenetischen Forschungen der KES anbelangt, erschienen auch Veröffentlichungen von Hiramoto hinsichtlich des Foetus von Menschen und Kaninchen. Seit langer Zeit beabsichtigten wir, die KES im gesunden sowie im pathologischen Gewebe des Menschen zu erforschen Es bot sich jetzt die erste Gelegenheit, welche uns die Untersuchungen der KES bei Encephalitis epidemica ermöglichte. Das Material wurde mit Hamazakischem Cr-und CuFixierungsgemisch gehärtet und nach der Regel wurden Paraffinschnitte hergestellt und dann nach der Karbolfuchsin-Jod-Methode (KFJ-Methode) gefärbt. Für die Darstellung des Ketoenollipoides Wurde die Differenzierungsmethode mittels Barytwassers ausgeführt. Das Alter, der Zeitablauf nach dem Tod und hauptsächliche Krankheitsveränderungen der einzelnen Fälle sind aus der Tabelle 1 ersichtlich. Aber es ist sehr bedauerlich, dass wir auf die Untersuchung des Gross-und Kleinhirns, weil sie für die nosologische Untersuchung der Encephalitis benutzt wurden, verzichten mussten. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: 1) Verfasser untersuchten Cr-und Cu-Ketoenolgranula (KEG) bei menschlichem Material der Encephalitis epidemica im Okayama Distrikt. 2) Im allgemeinen nehmen die auf die KFJ-Methode positiv reagierenden Granula in verschiedenen Organen an Zahl und Färbbarkeit ab. 3) Wenn man aber die KFJ-Methode nach der Differenzierung mittels Barytwassers ausführt, dann nehmen die Granula zum grüssten Teil an Farbbarkeit deutlich zu. 4) Indessen ist zu bemerken, dass die feinen Granula, welche vor der Behandlung mittels Barytwassers nicht wahrnehmbar sind reichlich und deutlich vorkommen. 5) Aus den oben erwähnten Tatsachen künnen wir schliessen, dass die Granula in verschiedenen Organen der Encephalitis epidemica ausgedehnt in ergiebige fettige Degeneration geraten. 6) Die nicht verfettenden KEG sind geringiügig und finden sich vorzüglich im Innern des Kcrns oder anhaftend an der Kernmembran. 7) Bei einem Fall, welcher klinisch irrtümlich als Encephalitis epidemica diagnostiziert wurde, war die fettige Degeneration der KEG geringgradig zu finden.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489