Journal of Okayama Medical Association
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眼球ノ靜止流及ビ活動流ニ就テノ研究

池宗 逸治 岡山醫科大學生理學教室
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抄録
Über den Ruhestrom und Aktionsstrom des Auges sind seit altens viele Forschern untersucht. (Du Bois Reymond, Holmgren, Piper, Beck, Brücke, Garten, Fröhlich, Tirala, Adrian u.s.w.) Aber uber den Entstehungsmechanismus ja sogar den Entstehungsort des solchen Stromes liegt es noch im Dunkeln. Daher lenkte der Verfasser seine Versuchsmerkmale hauptsächlich in dieser Richtung. Die Resultate sind wie folgt. I. Untersuchungen des Ruhestromes. Verfasser beautzte als Material das Froschauge und er mass die Stärke des Ruhestromes desselben durch Kompensationsmethode. Als Elektroden benutzte er unpolarisierbaren Ton-Elektroden. Er bekam die elektromotorische Kraft von ungefahr 7 M.V., wobei der hintere Teil des Bulbus war negativ gegen die Koruea. II. Untersuchungen des Aktionsstromes. Verfasser benutzte ale Material das Froschauge und er mass die Stärke des Aktionsstromes bei der Belichtung durch das Siemens-Oszillograph fur Elektrokardiographie. Als Lichtquelle benutzte er die elektrische Beleuchtung (60 Watt: 100 Volt), und die Entfernung der Hornhaut vom Lichtquelle ist ungefähr 50cm. Die Resultate sind folgendermassen. 1) Über den Aktionsstrom des Froschauges. Von dem Froschauge lässt sich erst bei Belichtung die negative Stromschwankung, daun die starke, positive Stromschwankung ableiten. Bei Verdunkelung lasst sich die stärker positive Stromschwankung als die bei Belichtung ableiten, und diese positive Stromschwankung geht auf die schwach negative Stromschwankung über, die langsam auf die Ruhestrom zuruckkommen. Der Aktionsstrom des Froschauges zeigt also die einsinnige Schwankungen. 2) Über die rhythmischen Schwankungen des Aktionsstromes. Verfasser bemerkte eine rhythmische Schwankungen des Aktionsstromes, die sicher nicht vom Messinstrument herruhrt. (Rhythmus unter 20 pro. 1 Sek.) 3) Über den Entstehungsort des Aktiousstromes des Auges. Verfasser schnitt das Bulbus im Äquator, und der hintere Teil desselben wurde auf die Untersuchung verwendet. Eine Elektrode wurde mit dem Querschnitt des Sehnerven, die andere mit der Netzhaut unverrückbar in der Berührung gehalten. Dann die Netzhaut wurde direkt belichtet. Der gewonnene Aktionsstrom war ganz ähnlich mit dem bei ganzem Auge. Wenn man von diesem hinteren Bulbusteil die Netzhaut entfernt, so bekommt man kein Aktionsstrom bei der Belichtung. So kann man sagen, dass der Entstehungsort des Aktionsstromes bei Auge die Netzhaut ist. 4) Die Wirkung des Amylalkohols auf den Aktionsstrom des Auges. Verfasser liess 0 5% Amylalkohol-Ringersche Lösung auf dem Froschauge wirken, und er mass zeitlich die Stärke des Aktionsstromes. Der Aktionsstrom nimmt allmählich ab und endlich verschwindet nach 25 Minuten. Wenn man das Auge wieder in Ringersche Lösung versetzt, bevor der Aktionsstrom ganz verschwunden ist, so erholt sich der Aktionsstrom sehr langsam. 5) Die Wirkung des Kocains auf den Aktionsstrom des Auges. Verfasser liess 1% Cocain-Ringersche Lösung auf dem Froschauge wirken und zeitlich mass er die Stärke des Aktionsstromes. Der Aktionsstrom nimmt nie ab. 6) Die Wirkung der Glykocholsäure auf den Aktionsstrom des Auges. Verfasser liess 1% Glykocholsaures-Natron-Ringersche Losung auf dem Froschauge wirken und zeitlich mass er die Stärke des Aktionsstromes. Das gauze Auge sah wie die dunkle Tiute gefüllt, vermutlich durch das Heraustliessen der Pigmente, trotzdem erlitt die Stärke des Aktionsstromes keine Verminderung. 7) Die Wirkung des Urethans auf den Aktionsstrom des Auges. Verfasser liess 3% Urethan-Ringersche Lösung auf dem Froschauge wirken und zeitlich mass er die Stärke des Aktionsstroms. Der Aktionsstrom nimmt auffalleud ab und endlich ganz verschwindet nach 25 Minuten. Wenn man wieder in Ringersche Lösung versetzt, bevor der Aktionsstrom ganz verschwunden ist, so erholt sich der Aktionsstrom sehr langsam. Man kann von der Tatsachen von (4), (5), (6) und (7), folgendermassen schliessen. Der Aktionsstrom ist nicht aus der Erregung des Sehnerven entatehen, da die Nerven durch Kocain vollständig gelähmt sind. Dagegen vermindert die Stärke des Aktionsstromes durch Amylalkohol und Urethan deutlich, die das Rhodopsin zerstören. Die Glykocholsaures-Natron lässt die Stärke des Aktionsstromes nicht verändert, da dieses Salz das Rhodopsin aus der Netzhaut extrahiert aber nicht zerstört. III. Über den Aktionsstrom der verschiedenen Tieraugen. Verfasser beobachtete den Aktionsstrom des Auges des Frosches, des Aales, der Kröte, der Karausche, der Schlange und des Octopus. Von den Augen der Kröte, der Karausche und des Aales lassen sich bei der Belichtung mehrsinnige Schwankungen ableiten. Die Aktionsstrom dieser Tieraugen sind sehr ähnlich mit dem Aktionsstrom des Froschauges. Von dem Auge der Schlange lässt sich bei der Belichtung eine negative Stromschwankung ableiten, die während der Belichtung dauert, und bei der Verdunkelung eine noch stärker negative Stromschwankung. Der Aktionsstrom des Schlangenauges zeigt also die einsinnige Schwankungen. Von dem Auge des Octopus lassen sich bei der Belichtung nach der verschiedenen Ableitungsweise einsinnige oder mehrsinnige Stromschwankungen ableiten. Die mehrsinnige Schwankungen zeigen eine sehr weitgehende Übereinstimmung mit den mehrsinnigen Schwankungen, welche sich bei der Belichtung des Froschauges ableiten lassen. Von obigen Tatsachen kann man wohl vermuten, dass der Aktionsstrom des Auges, nicht nur durch den Aktionsstrom des Stäbchens und Zapfens, sondern auch durch den elektrische Strom der Veränderung des Rhodopsins herruhrt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489