Journal of Okayama Medical Association
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糖原質生成ニ及ボス「酵母ヌクレイン酸」分解産物及ビ膽汁酸ノ影響

前田 謙二 岡山醫科大學生化學教室
Thumnail 50_1482.pdf 2.72 MB
抄録
Bezugnehmend auf die Tatsache, dass die Gallensäure die Glykogenie der Leber und den Nucleinstoffwechsel fördern kann, hat der Verfasser den Einfluss der verschiedenen Spaltungsprodukte der Nucleinsäure mit oder ohne Cholsäure bzw. Phosphate auf die Glykogenbildung in der Leber von Ratten untereucht, um den Mecbaniamus der Gallensäurewirkung bei der Glykogenie der Leber weiter aufzuklären. Es wurden folgende Ergebnisse gewonnen. Die Glykogenie der Leber aus Glukose wird durch Zufuhr von Guanylsäure, Adenosin, Guanosin, Adenin und Guanin gefördert, und zwar ihrem Wirkungsgrad nach in der folgenden aufsteigenden Reihe: Guanin, Guanosin, Adenin, Adenosin und Guanylsäure. Durch Zufuhr von Hypoxanthin, Xanthin und Harnsäure bleibt sie dagegen fast unbeeinflusst. Die Glykogenbildung der Leber steht also mit dem Nucleinstoffwechsel in inniger Beziehung. Diese die Glykogenie der Leber fordernde Wirkung des Adenosins und Guanosins wird sowohl durch Mitzufuhr von Cholsäure als auch von Phosphaten in gleicher Weise verstärkt. Die vermehrte Glykogenbildung der Leber bei Zufuhr von Guanylsäure und Cholsäure ist viel beträchtlicher, als die bei Zufuhr von Nucleoside mit Cholsäure oder Phosphat. Aus diesem Ergebnisse lässt sich wohl der Schluss ziehen, dass die die Glykogenie der Leber fördernde Wirkung der Gallensäure zu dem Phosphate, das bei dem durch die Gallensäure geförderten Nucleinstoffwechsel gebildet wird, in inniger Beziehung steht, und dass die stärkste Vermehrung der Glykogenie der Leber bei Zufuhr von Guanylsäure mit oder ohne Gallensäure darauf beruhen kann, dass die Guanylsäure eiue für Glykogenie aktive Phosphorsäuregruppe hat, die bei Gegenwart von Gallen- säure auch noch aus anderen Nucleinen geliefert wird.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489