Journal of Okayama Medical Association
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石油投與家兎尿ニ就テ

廣本 達吉 岡山醫科大學法醫學教室
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抄録
Die Stickstoffverteilung und die Trübung des Harnes bei Kaninchen, welchen Brennpetroleum per os verabreicht wurde, wurde vom Verfasser untersucht. Die Ergebnisse können folgendermassen zusammengefasst werden: 1) Nach der Petroleumzufuhr zeigtea der Gesamtstickstoff und der Purinbasenstickstoff fast keine quantitative Veränderng; jedoch vermehrte sich der Harnsäurestickstoff deutlich, während sich der Allantoinstickstoff stark verminderte. 2) Das Tier wies bei Zufuhr einer kleinen Menge Brennpetroleum (1cc pro Körpergew.) klinisch keine nennenswerten Vergiftungserscheinungen auf. 3) Aus seinen systematischen Untersuchungen über die Harntrübung des Kaninchens bei peroraler Petroleumzufuhr, worüber schon Lewin und stäter wieder Momoi berichteten, konnte Verfasser den Schluss ziehen, dass die Substanz, die die Harntrübung des Versuchstieres verursachte, von harziger, saurer Natur ist und zwar sowohl in ihren chemischen als auch in ihren physikalischen Eigenschaften; dass sie insbesondere in Bezug auf die Farbenreaktion una die Loslichkeit gegen verschiedene Losungsmittel der Gallensäure sehr nahe steht, aber nicht diese selbst ist, sondern wahrscheinlich ein Bestandteil oder eine etwas geänderte Substanz von Naphthene, die in Petroleum vorkommt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489