Journal of Okayama Medical Association
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骨盤帶ノ發生學的研究(爬蟲類,特ニClemmys japonicaニ於ケル檢索)

水野 知文 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
Thumnail 50_1211.pdf 16.2 MB
抄録
In letzter Zeit habe ich genaue ontogenetische Beobachtungen über die morphologische Entwicklungsgeschichte des Beckengürtels von Amphibien (Urodelen u. Anuren) und von Vögel durchgeführt und dabei vergleichend anatomisch in Bezug auf die spezifische Morphologie der einzelnen Tierarten interessante Tatsachen gefunden. Bis jetzt liegen nur wenige Studien über die Entwicklungsgeschichte des Reptilienbeckens vor, auch keine ontogenetisch eingehenden Beschreibung; deshalb die Schwirigkeit der Materialsammlung. Unter der Leitung des Prof. Dr. J. Shikinami führte ich die Beobachtung der ontogenetischen Entwicklungsgeschichte des Beckengürtels von Clemmys japonica durch und kam zu folgendem Resultat, die am phylogenetischen Standpunkt sehr interessant und wichtig ist. 1) Das primäre Urbild der Beckenanlage entwickelt sich als eiuheitliches Blastem (Femurkopfbeckenzellmasse) aus einer Ansammlung von Mesenchymzellen, aber es entwickelt sich knorpelig aus den drei selbständigen Faktoren im obengenannten Blastem, (nämlich Pars pubica, Pars ischiadica u. Pars iliaca). 2) Die Entwicklung und Verknorpelung der Beckenanlage tritt später ein als die der Femurkopfanlage. 3) Beide Beckenhälften vereinigen sich in der Mittllinie ale einheitliches Blastem relativ frübzeitig nach der Entwicklung. 4) Vor der Vollendung der knorpeligen Vereinigung der das Becken aufbauenden drei Faktoren beginnen beide Beckenhälften die Verwachsung am freien Rande beider verknorpelten Pars ischiadica. 5) Nach der ersten Vereinigung der beiden Pars ischiadica vereinigen sich dann die beiderseitigen Pars pubica u. bilden das Foramen ischiopubicum zwischen der P. pubica u.P. ischiadica. 6) In dem vorknorpelig einheitlichen Becken perforiert das foramen obturatum die Pars pubica als kleines Loch von hinten nach vorn aber am knorpeligen Becken erhält sie das foramen ischiopubicum. Im Frühstadium zeigt das Becken den Fen- sterungsmodus der urodelen Amphibien und nach der Verknorpelung das der Säuger. 7) Entwicklung u. Verknorpelung der Pars iliaca kommen am spätesten. Im Anfangsstadium verläuft die Längsachse der Pars iliaca dorsolateral, neigt sich aber allmäthlich horizontal. Ihr dorsaler Rand krümmt sich senkrechtkaudalwärts und verbindet sich mit den zwei Sacralrippen des 19. u. 20. Wirbels, die frei von Schild sind. 8) Die Symphyse, die die Verbindungslinie zwischen der Pars pubica u. der Pars ischiadica bildet, ist differentiert in Symphysis pubis u. Symphysis ischii, d.h. jener ist die craniale Partie, diese die caudale Partie. 9) Der Apex der Symphyse dehnt sich nach der Verknorpelungsperiode des Beckons bergformig cranioventralwärts und bildet die sog. Cartilago epipubicus. Der Schwanzteil der Symphyse bildet den kurzen Fortsatz d.h. sog. den Processus hypoischiadicus. 10) Die Pars pubica hat sog. den Processus praepubicus seitwärts und der Eutwicklungs- und Verknorpelungsprozess entstehen frühesten am Pubis. 11) Die Cartilago epipubicus, beider Processus praepubicus und Processus hypoischiadicus berühren sich beweglich am ventralen Schild. 12) Acetabulum ist das gemeinsame Gebilde von Ilium, Ischium u. Pubis und ihre Verbindungslinie ist an der Pfänuenflache klar erkenubar. 13) Die Längsachse der Pare iliaca zeigt eiuen stumpfen Winkel, beinahe einen von 180° mit der Achse der andern zwei in dem Anfangsstadium der Entwicklung, aber dieser Winkel nähert sich allmahlich 90°. Die Längsachsen der beiden Pars iliaca zeigen im Anfangestadium einen stumpfen, aber später allmählich einen immer spitzeren Winkel und werden zuletzt fast parallel.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489