Journal of Okayama Medical Association
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正常白鼠ニ於ケル濱崎氏耐酸性顆粒ノ研究(第1報)「クローム耐酸性顆粒」ニ就テ

菅 幸雄 岡山醫科大學病理學教室
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抄録
Hamazakische säurefeste Granula wurden bisher hauptsächlich an Kaninchen studiert. Hamazaki stellte eingehende systematische Untersuchungen über Cr-, Fe-, Cu-, and Hg-säurefeste Granula im Gewebe des gesunden Kaninchens an. Durch seine ununterbrochenen Beiträge Bind die grundlegenden Studien über die chemischen Eigenschaften der säurefesten Granula fast vollendet; das Problem über die Phylogenie sowie die Ontogenie solcher Granula steht dagegen zurzeit noch offen. Verfasser studierte an gesunden Ratten, welche als Versuchstiere neben Kaninchen am häufigsten benutzt wurden, vier Arten von säurefesten Granula. Die vorliegende 1. Mitteilung betrifft die Cr-säturefesten Granula, die von den vier Arten am interestantesten sind. Als Untersuchungsverfahren diente die Hamazakische Methode zum Nachweis säurefester Granula: Fixieren des frischen Gewebes in Müllerscher Flüssigkeit mit 5%igen Eisessig 3 Tage, Herstellung der Paraffinschnitte nach der Regel und Färben nach der Hamazakischen Karbolfuchsin-Jod-Methode. Zur Differenzierung der Granula gegen säurefestes Lipoid kam die Eraktionierungsmethode mit Barytwasser in Anwendung. Als Kontrollpräparate wurden Schnitte, die nach der Ciaccioschen oder der Regaudschen Fixierung mit Karbolfuchsin oder Ciacciosehem Sudam-III gefärbt waren, mikroskopisch untersucht. Die Resultate sind wie folgt: 1) Aus der Untersuchung der Hamazakischen Cr-säurefesten Granula in verschiedenen Organen der gesunden Ratte ergaben sich bemerkeuswerte histologische Befunde. 2) Im Vergleich zu Cr-säurefesten Granula des Kaninchens sind die der Ratte im allgemeinen grob, zum Konfluieren geneigt und unregelmässig geformt. Dies beruht wahrscheinlich darauf, dass in den betreffenden Granula Mononucleotide und Mononucleoside reichlicher als Nucleinsäure enthalten siud, und auch der Lipoidgehalt grösser ist. 3) Cr-säurefeste Granula im Gewebe bei Batten sind an Zahl bei weitem geringer als bei Kaninchen und säurefeste Lipoidgranula haben die Neigung, an ihrer Stelle in Erscheinung zu treten. 4) Von Cr-säurefesten Granula der Ratte gibt es ziemlich viele, die einen relativ starken Wiederstand gegen Barytwasser zeigen. Solche Granula schliessen reichlich adsorbiertes Lipoid in sich ein, stellen in allen Beschaffenheiten eine Übergangsform zwischen Cr-säurefesten Granula und säurefesten Lipoidgranula dar, und scheinen beim Steigern des Lipoidgehaltes in echte Lipoidgranula übergehen zu können. 5) Im Gewebe der Ratte können die Lipoidgranula nach der Fixierung der Cr-säurefesten Granula meist reichlicher und zwar auffallender als durch die Ciaccioschen Lipoidnachweismethode festgestellt werden. 6) Bei Ratten steht der Nucleinsäurestoffwechsel zum Lipoidumsatz in inniger Beziehung; im lipoidreichen Gewebe können sich beide Granula unter gewissen Bedingungen die einen in die andereu umwandeln. 7) Ebenso wie bei Kaninchen lassen sick Cr-säurefeste Granula auch bei Ratten nach der Ciaccioschen oder Regaudschen Fixiermethode in der Regel nicht fixieren, nur bei wenigen kann dies ausnahmsweise nach dem Ciaccioschen Verfahren geschehen. Nach der Meinung des Verfasser hängt die Fixierbarkeit solcher Granula vielleicht von ihrem Lipoidgehalt ab. 8) In Samenepithel erkennt man oft Cr-säurefeste Granula, die in morphologischer Hinsicht mit Mitochondria übereinstimmen. Solche Granula verschwinden durcb die Differenzierung mit Barytwasser und können im Regaudschen fixierten Material nach der Harbolfuchsin-Jod-Methode nicht dargestellt werden. Sie gehören daher zweifellos zu den echten Cr-säurefesten Granula und gelten, vom morphologischen Standpunkt aus gesehen, als Umwandlungsform der Mitochondria in gewissem Funktionszustand. 9) Durch die bisheriegen Studien konnte gar kein Verhältnis der Hamazakischen Cr-säiurefesten Granula zu Mitochondria nachgewiesen werden, dagegen konnte der Verfasser wohl ausnahmsweise im Samenepithel einen solchen Zusammenhang erkennen. 10) Bei Ratten finden sich im glatten Muskelgewebe und im Bindegewebe keine Cr-säurefeste Granula. Sie fehlen in der Regel auch in den Lymphocyten sowie in den Rindenzellen des Thymus. 11) Die Granula in histogenen Mastzellen der Ratte sind als dritte charakterische säurefeste Granule, auszusehen, welche weder zu den Cr-säurefesten Granula noch zu den säurefesten Lipoidgranula in Beziehung stehen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489