Journal of Okayama Medical Association
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Chlesterin及ビLecithinノ血清學的研究(第3報)過敏症反應ト血清Cholesterin量ニ就テ

青木 操 岡山醫科大學衛生學教室
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抄録
Die vorliegende Mitteilung betrifft Versuche die der Verfasser unternahm um die Schwankung des Cholesteringchaltes im Blut bei Immunisierung, besonders nach anaphylaktischem Schock festzustellen. Das Versuchskaninchen wurde mit Binderserum einmal oder vielmals sensibilisiert; dann wurde der Cholesteringehalt während der Immunisierung nach Bloor colorimethrisch bestimmt. Dabei wurde der Präcipitingehalt im demselben Serum gleichzeitig nach der Verdünnungsmethode von Ogata bestimmt. Nach bestimmter Inkubationszeit wurde dem Versuchtier nach Bindungszone Antigen reinjiziert, um verschiedene Schockstärke zu erzeugen. Der Schockgrad wurde manomethrisch durch Blutdruckbestimmung markiert. Die Ergebnisse dieser Versuche seien hier kurz beschrieben: 1. Zwischen der Präcipitinbildung und der Cholesterinmenge während der Immunisierung besteht eine bestimmte Beziehung, nämlich: a) Mit Erhöbung der Präoipitinbildung nimmt frühzeitig die gesamte Cholesterinmenge im Serum zu und diese Vermehrung hängt von der Zunahme des Estercholesterins ab. b) Bei absteigender Zeit der Präcipitintiter beim Versuchtier vermindert sich die gesamte Cholesterinmenge durch Abnahme des Estercholesterins. Dagegen bleibt die freie Cholesterinmenge beinahe unverändert und vermehrt sich später wieder. c) Es besteht jedoch keine direkte Beziehung zwischen gebildetem Antikörpertiter und der Cholesterinvermehrung. d) Bei vielmaliger Sensibilisierung vermindert sich der Cholesteriugehalt kurz nach der Antigeninjektion und vermehrt wieder mit der Antikörperbildung. 2. Es besteht bei aktiver Anaphylaxie nach dem Schockgrad noch deutliche Cholesterinschwankung. a) Bei starkem anaphylaktischem Schock nimmt sofort nach einer halben Stunde die gesamte Cholesterinmenge deutlich ab; diese Verminderung beruht auf der Abnahme des freien Cholesterins. b) Bei sehr schwachem anaphylaktischen Schock vermehrt sich dagegen die gesamte Cholesterinmenge und man bemerkt dabei auch eine Zunahme des freien Cholesterins. c) Die Veränderung dieser Cholesterinmenge im Serum ist direkt nach dem Schock deutlich festzustellen und das Cholesterin nimmt später, unabhängig von der Stärke des anaphylaktischen Schocks einen verschiedenen Verlauf. d) Bei Reinjektion während der Inkubationszeit 5-10 Tage wenn man beinahe zu Ende der Inkubationszeit injiziert, erhält man keine neunenswerte Veränderung des Cholesteringehalts, sondern statt dessen infolge des zugeführten Antigens- Antikörperschwund. Aufgrund der obigeu Versuche lässt sich vermuten, dass das Blutcholesterin in Bezug auf Serumkolloidveränderung bei Immunisierung und bei Antigenreinjektion in inniger Beziehung zur Schutzkraft zur Antigeninvasion steht.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489