Journal of Okayama Medical Association
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南天ノー「アルカロイド」「ナンデイニン」(Nandinin)ノ藥理學的研究(第2報告)

飛谷 忠弘 岡山醫科大學藥理學教室
Thumnail 49_1663.pdf 11.8 MB
抄録
Der Verfasser hat früher das Nandinin aus der Wurzelrinde von Nandina domestica nach der Kitasatoschen Methode extrahiert, und seine allgemeine Wirkung auf Kaltund Warmblüter, sowie seine Wirkung auf den Skelettmuskel und auf die sensiblen und motorischen Nerven untersucht. Weiter untersuchte der Verfasser die Wirkung des Nandining auf das Zirkulationssystem und seinen Einfluss auf dle Atmung, und hat dabei folgende Ergebnisse erzielt. 1. Bei intravenöser sowie subkutaner Darreichung des Nandinins von kleinen bis grossen Dosen nimmt der Blutdruck des Kaninchens ab. Der Mechanismus dieser Wirkung ist nicht abhängig von zentralen, sondern von peripheren Ursprung. Hauptsächlich dürfte dabei die Herzschwäche eine grosse Rolle spielen. 2. Das Nandinin wirkt auf das isolierte Herz des Kaninchens sowie des Frosches lahmend; es hemmt die Herztätigkeit stark. Sein Angriffspunkt liegt im Herzmuskel selbst; wenigstens dürfte das vegetative Nervensystem unabhangig davon sein. Zur herzlähmenden Wirkung des Nandinins hat Strophantin in einem gewissen Grade eine antagonistische Wirkung, Adrenalin eine etwas geringere, und Kampher fast gar keine. 3. Das Nandinin übt auf die Blutgefässe des Ohres und der Eingeweide des Kaninchens keinen Einfluss aus, aber es wirkt in sehr grossen Konzentrationen auf die Ohrgefässe koutrahierend. Der Angriffspunkt liegt im Gefässmuskel selbst. Was die Wirkung dieses Stoffes auf die Froschschenkel gefässe anlangt, so zeigt das Nandinin ein fast gleiches Verhalten wie bei den Kaninchenohrgefässen, nur mit dem Unterschied, dass dieser Stoff hier eine etwa starkere Wirkung aufweist. Die Durchstromungsgeschwindigkeit des Coronalgefasses (Kaninchen) wird immer durch das Nandinin stark befördert, aber es scheint sich nicht um eine unmittelbare Wirkung des Nandinius auf die Gefässe, sondern um eine durch den abgenommenen Tonus des Herzmuskels herbeigeführte sekundäre Erscheinung zu handeln. 4. Das Atemzentrum des Kaninchens wird durch die Darreichung von kleinen Dosen Nandinin beruhigt, während es durch etwas grössere Dosen gereizt wird. Bei grossen Dosen tritt nach anfänglicher Erregung allmählich Lähmung ein, und die Tiere gehen unter starker Erniedrigung des Blutdruckes zu Grunde. Die oben erwähnte durch Darreichung von mittleren und grossen Dosen Nandinin aufgetretene Atembeschleunigung des Kaninchens scheint eine sekundäre Erscheinung zu sein, welche an der Blutdruckabnahme beteiligt iet, aber die dürch Darreichung von kleinen und grossen Dosen verursachte Atemberuhigung durfte durch die lähmende Wirkung dieser Substanz auf das Atemzentrum herbeigeführt werden. Es ist schwer zu entscheiden, welches die Todesursache ist, ob die Atemlahmung oder die durch die Herzaktionsinsuffizienz veranlasste Blutdruckabnahme, vielleicht bilden beide zusammen die Todesursache.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489