Journal of Okayama Medical Association
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腎臓ニ於ケル副腎皮質様腫瘍(Grawitz氏腫瘍)ノ病理組織學的竝ニ臨牀的研究 第1編 病理組織學的研究

志茂 正規 兵庫縣立神戸病院中院内科兼病理科
Thumnail 49_867.pdf 7.96 MB
抄録
Neuerdings stellte der Verfasser histologische Untersuchungen über 4 Fälle von dem an Niere primär sich entwickelnden Nebennierentumor (Grawitz'scher Geschwulst) an, deren Resultate zu Kenntnissen über sein histologisches Bild, seinen Entstehungsmechanismus u. s. w., welche alle noch heute in Frage steheh, etwas Neues zufügen würden. I. In primärer Natur entstanden die Geschwülste am oberen Pole der rechten Niere bei 38j. Manne (Fall 1.), am unteren Pole der linken Niere bei 40j. Mann (Fall 2.) und am oberen Pole der rechten Niere bei 53 j. Mann (Fall 3.). Bei Fall 4 ist die ganze rechte Niere, in der die Geschwulst primär sich bildet, in die Geschwulst entartet, so dass es unklar ist, ob die Geschwulst vom oberen oder unteren pole ihren Ursprung nimmt. II. Die makroskopischen Befunde bieten fast gleiche Verhältnisse wie in bisherigen Beschreibungen dar, d.h. die Geschwülst ist in allen Fällen fast kinderkopfgross, und fühlt sich bei Fall 1 und 2 weich, bei Fall 3 und 4 aber derb. Bei allen Fällen gestaltet die Oberfläche sich hockerig uneben und durch ausgerägte Bindegewebsstränge in Knoten von verschiedener Grösse geteilt, Die Schnittfläche, an der die ausgezeichnete Lappung beobachtet wird, erhält bei weitem ein dünn gelblich graues bzw. dunkelbraunes Kolorit, und hier und da ist sie zu Hämorrhagie und Nekrose geneigt. III. Histologische Befunde. 1. Ein Fall zeigt sog. typisches Bild Lubarsch's, und andere 3 Fälle nicht typisches. Ins typisches Bild mengen sich bald cystische, adenomatöse und sarkomatose Bilder (bei Fall 2), bald zottenpapillomatöse, adenomatöse und sarkomatöse Bilder (bei Fall 3), oder infolge der cystische Entartung, der Infiltration der polymorphkernigen Leucocyten und der starken regressiven Degeneration der Interstitiums sind die Zellen unregelmässig angeordnet (bei Fall 4). 2. Das cystische Bild wird zwar bei allen Fällen beobachtet, welches aber nicht von echt cystische Natur, sondern auf regressive Degeneration in verschiedenen Grade der zentralen Abschnitte und abnorme Dilatation der Lymphgefässe zuruckzüführen ist. 3. Die zottenpapilläre Bildung wird an einer Stelle bei Fall 3. gefunden, d.h. diese ist, nach Ansicht des Verfassers, fortschreitende Wucherungserscheinungen der Geschwulstzellen, welche zentrale Abschnitte oder innere Wände der Drüsenlumen bilden. 4. Bei Fall 2. und 3. wird der adenomatöse Bau beobachtet, welcher von keinen echt adekomatösen Natur, sondern eine Folge der regressiven Degenerationen ist, die durch Erweichung, Nekrose, Hämorrhagie, Infiltration u. a. der zentralen Zustand kamen. Aber der angiomatöse Bau, wie ihn L. Puhr angab, wird nicht gefunden. 5. Die sarkomatöse Struktur lässt sich zwar bei Fall 2. (lymphosarkomatös) und bei 3. (polymorphzellig sarkomatös) erkennen, aber beide Fälle gehoren nicht den echten Sarkomen, sondern als sekundäre Veränderungen der Nebennierenkeimzellen betrachtet. 6. Das in Geschwulstzellen eingeschlossene Fett überhaupt ist in der Hauptsache neutrales. Je typischer das histologische Bild der Geschwulst sich gestaltet, um so reichlicher kommt dieses Fett an Menge vor, aber in nicht typischen Teilen zeigt es die ungleichmässige Verteilung, doch an Fettgehalt besteht kein grosser Unterschied zwischen typischen und nicht typischen Teilen. 7. Auch Lipoid bes. Cholesterintern lagern sich in beträchtlicher Menge ab. Glykogen kommt reichlich in nicht typischen Teilen vor, und vielmehr geringer in typischen Teilen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489