Journal of Okayama Medical Association
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特發性筋隆起ニ就テ

瀬戸 忠治郎 岡山醫科大學生理學教室
Thumnail 49_789.pdf 2.48 MB
抄録
Verfasser stellte eine Untersuchung an über die idiomuskuläre Zuckung. Als Versuchsobjekt benutzte er Raua nigromaculata, Cyprinus carpino, Carasius auratus und Cybister japonicus. Die Hauptergebnisse lassen sich folgendermassen zusammenfassen. 1) Der Muskel (Sartorius des Frosches), welcher mit der Vermeidung einer Benetzung von Ringer ausgeschnitten und in der Luft allmählich trocken geworden ist, setzt seine Reizbarkeit allmahlich herab. Die Fortpflanzungsstrecke der Kontraktion nimmt mit der Herabsetzung der Reizbarkeit allmählich ab und geht schlieszlich zur sogenannten idiomuskulären Kontraktion uber. Diese Phase dauert einige Zeit, um dann mit einem unerregbaren Zustand zu enden. Wenn man am Anfang dieses Zustandes den Muskel in Ringer taucht oder ihn damit befeuchtet, so kehrt die normale Reizbarkeit wieder zurück. 2) Die Chronaxie ändert sich mit der Reizbarkeit d. h. die hohe Reizbarkeitmit der kurzen Reizzeit und umgekehrt. 3) Dass der Gaumen der Karpfenarten eine ausgesprochene idiomuskuläre Kontraktion zeigt, ist schon lange bekannt. Diese idiomuskulare Kontraktion beruht auf langdauernder Kontraktion hier befindlicher in verschiedenen Richtung sich durchkreuzender qurgetsreifter Muskel und nicht auf einer Kontraktion der den glatten Muskel, wie einige Autoren behaupten. 4) Von dieser Tatsache kann man schliessen, dass die idiomuskuläre Kontraktion nichts anders ist, als eine Kontraktion des Muskels mit herabgesetzter Reizbarkeit, dass dieselbe also nicht auf einem besonderen Mechanismus oder auf Chemismus beruht.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489