Journal of Okayama Medical Association
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「ギネコマスチー」ニ就テ

佐藤 次文 岡山醫科大學津田外科教室
Thumnail 48_321.pdf 1.59 MB
抄録
Es handelt sich um einen 29 jährigen Mann, der neulich in unserer Klinik auf Gynäkomastie behandelt wurde. Er hat in seiner jugend nie etwas Krankhaftes gehabt und hat keiue abnorme Zeichen, weder in den Geschlechtsorganen noch in den sekundären Merkmalen. Vor 8 Jahren erlitt er allerdings durch das Ruder während des Bootssteuerns auf dem Fluss eine Quetschung der linken Brustgegend, die von ihm als die ursache seines jetzigen Leidens angegeben wird. Seit 2 Jahren besteht eine Schwellung der linken Brust, die spontan wenig Schmerzen verursacht, aber bei Druck etwas empfindlich ist. Im August vorigen Jahres vollzogen wir die Ausschälung des Drüsenkörpers mit Zurücklassung der Haut und der Mamilla und untersuchten mikroskopisch den Drüsenkörper. Die Hauptmasse des Brustdrüsengewebes besteht aus dem wellenförmigen, derben, kernarmen Bindegewebe, in welchem wenige kleinere und grössere Ausführungsgänge zersteut eingebettet sind, wie es dem Stroma der virginellen Brustdrüse entspricht. Im Drüsenkorper selbst ist das Fettgewebe spärlich. Ich konnte weder Drüsenbläschen, wenn manche Autoren auch deren Dasein behaupten, noch den Unterschied zwischen dem Stützstroma und dem lockeren, zell-und gefässreichen Läppchenstroma nachweisen. In diesem Punkte ist das Bild nicht ähnlich dem der virginellen Brustdrüse, sondern dem der mastopathia chronica cystica.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489