Journal of Okayama Medical Association
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夏期蛙筋ノ特異性ニ就テ

小坂 壽 岡山醫科大學生理學教室
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抄録
Der Verfasser untersuchte vom physiologischen Standpunkte aus die Ursache des eigentümlichen Verhaltens, d. h. der Labilität der Muskeln von Sommerfröschen. Die Resultate sind folgende. Die Reizschwelle für galvanische und Induktionsströme, die isometrische und isotonische Zuckungshöhe, die verwirklichte Maximumarbeit, die absolute Refraktärperiode und die Chronaxie des ausgeschnittenen M. sartorius von Sommerfröschen verändern fortlaufend ihren anfänglichen Wert nach der Exzision aus dem Tierkörper, wenn die Temperatur der Umgebung über 25°C beträgt, und je höher die Temperatur steigt, desto rascher ist die Veränderungsgeschwindigkeit. Wenn dagegan die Temperatur unter 20°C bleibt, so besitzen alle Obengenannten relativ stabile konstante Zustände. Nach den angegebenen Ergebnissen ist das eigentliche Verhalten der isolierten Muskeln von Sommerfröschen nicht den Muskeln im Tierkörper selbst zuzuschreiben, sondern ist auf die Einwirkung von hohen Temperaturen nach der Exzision zurückführen. Wenn man daher während der Experimente die Temperatur der Umgebung unter 20°C halten kann, so kann man die die Muskeln von Sommerfröschen ohne Störungen ebenso als Versuchsmaterial benützen wie die Muskeln von Winterfröschen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489