Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

實驗的肝臟「ヂストマ」病家兎ニ於ケル糖代謝,脂肪代謝竝ニ被働性過敏症ニ就テ 第1報 糖代謝ニ就テ

上野 博 岡山醫科大學法醫學教室
Thumnail 47_673.pdf 5.59 MB
抄録
Bei Durchsicht der Literatur über Clonorchiasis sinensis kann man feststellen, dass die zoologischen Studien dieses Parasiten, das pathologisch-anatomische wie -histologische Bild und die Klinischen Erscheinungen bei dieser Krankheit beinahe ausreichend erforscht worden sind. Neuerdings stellten Yoshimoto, Yoshida u. a. bereits einige wichtige experimentelle Untersuchungen bei Kaninchen an, und zwar auf dem pathologisch-chemischen Gebiete dieser Krankheit, das bisher noch unberührt geblieben war. Sie wiesen nach, dass sowohl der Purin- wie auch der Mineralstoffwechsel des erkrankten Organismus und der urikolytische Vorgang in der Leber in vitro auffallend gestört sind. Demnach kann man weiter annehmen, dass irgend welche Abweichungen sowohl im Zucker- und Fetthaushalt als auch im immunologischen Prozess bei dieser Krankheit insofern vorhanden sein müssen, als die Leber in den genannten Gebieten bekanntlich auch eine wichtige Rolle spielt. Aus diesem Grunde stellte Verfasser zunächst eine experimentelle Untersuchung über den Zuckerhaushalt bei dieser Krankheit an. Kurz zusammengefasst sind seine Resultate folgende: 1) Im leichten Anfangsstadium der Kaninchenclonorchiasis zeigt der Zuckerwert des Blutes im allgemeinen keine nennenswerte Veränderung; beim schweren Endstadium (2-3 Tage vor dem Tod) lässt sich jodoch eine merkbare Steigerung des Zuckerwertes nachweisen, und kurz vor dessen Steigerung kann man bei einigen Fällen eine vorübergehende Hypoglykämie wahrnehmen, die wahrscheinlich auf die vermehrte Gallensäure im Blut bei Ikterus zurückzuführen ist. 2) Bei der intravenösen Belastung mit Zucker, wie mit Glukose, Fruktose und Galaktose, reagieren die schwer erkrankten Kaninchen mit einer erhöhten und lang andauernden Hyperglykämie; was die Ausscheidung des zugeführten Zuckers in den Harn anbetrifft, so bemerkt man zwar eine Verminderung desselben bei der Glukose- und Galaktosebelastung, aber eine Vermehrung bei der Fruktosebelastung.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489