Journal of Okayama Medical Association
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「ヒスタミン」ノ生理作用補遺 第1報 Histamin及ビ色素ノ皮膚内電氣導入

永光 軍一郎 岡山醫科大學生理學教室
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抄録
Verfasser hat eine Untersuchung über die elektrische Einfürung von Histamin und einiger anderer Substanzen in die Haut angestellt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung lassen sich in folgender Weise zusammenfassen: 1) Die wässerige Lösung von Histamin und Adrenalin zeigt eine positive Ladung. Bei der elektrischen Einführung in die Haut wirkt Histamin dilatatorisch auf die Hautgefässe und ruft ein Quaddel mit Rötung und Juckgefühl hervor, Adrenalin dagegen veranlasst infolge der Gefässkonstriktion eine lokale Hautblässe. 2) Einmal in die Haut elektrisch eingeführtes Histamin sowie auch Adrenalin kann man durch den Wechsel der elektrischen Pole in gewissem Grade wieder aus der Haut heraustreten lassen. 3) Die lakale Hautreaktion, die durch die elektrische Einführung von Histamin hervorgerufen wird, d. h. die Quddelbildung, hat einen Wert als Nachweismethode für das Vorhandensein von Histamin. 4) Die fettlöslichen Farbstoffe werden durch die Talgdrüse in die Haut resorbiert. 5) Die wasserlöslichen Farbstoffe werden durch die Hautgewebe überall einschliesslich der Schweissdrüsen, aber mit Ausnahme der Talgdrüsen, in die Haut resorbiert.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489