Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

脾臟筋ノ藥理學的研究追補

國正 薫 岡山醫科大學藥理學教室
Thumnail 47_2929.pdf 11.6 MB
抄録
Die Pharmakologischen Studien an diesem Organ sind noch recht ungenügend, und es gibt noch nicht viele Pharmaka, deren Wirkung auf dieses Organ aufgeklärt worden ist. Die vorliegenden Versuche wurden am Streifenpräparat der Kaninchenmilz nach der Methode von Magnus ausgeführt. Die Resultate lassen sich folgendermassen zusammenstellen. Adrenalin verursacht, wie schon bekannt, immer eine Kontraktion. Ephedrin ruft nach Nakamura an der Menschen-und Mäusemilz keine Kontraktion hervor. Nach dem Versuch des Verf. zeigt es in kleineren Dosen eine hemmende, in grösseren eine erregende Wirkung, die auf die Reizung der hemmenden resp. erregenden Fasern des Sympathicus zurückgeführt werden können. Histamin weist von kleinen bis grossen Dosen eine erregende Wirkung auf. Die Wirkung bei kleineren Dosen wird durch kleine Dosen Atropin nicht, wohl aber durch Yohimbin teilweise aufgehoben. Daher kann sie teils auf die Reizung der fördernden Sympathicusfasern teils auf die des Muskels zurückgeführt werden. Tetrodotoxin ruft in kleinen Dosen eine Erschlaffung, in grossen nach einer Erschlaffung eine Kontraktion hervor. Die hemmende Wirkung wird durch Atropin nicht beeinflusst, während die erregende Wirkung durch Yohimbin gehemmt wird. Die erstere Wirkung beruht höchst wahrscheinlich auf der Erregung der hemmenden und die letztere auf der der fördernden Fasern des Sympathicus. Pituitrin wirkt in kleiuen Dosen erregend, während es in grossen eine Lähmung herbeiführt. Da die erregende Wirkung durch Einwirkung von Yohimbin nicht gehemmt wird, so kaun als ihre Ursache Muskelreizung angenommen werden. Die hemmende Wirkung wird auf die Lähmung des Muskels zurückgeführt. Pilocarpin ruft in allen Dosen, wie Takaori schon berichtet hat, eine erschlaffende Wirkung hervor. Die Ursache hierfür kann momentan noch nicht klargestellt werden. Dagegen zeigen Acetylcholin und Physostigmin immer eine erregende Wirkung, die durch das Verhalten zum Atropin als eine Reizung der parasympathischen Fasern anzusehen ist. Bei der Wirkung des Physostigmin nimmt aber dazu noch eine Reizung des Muskels teil. Atropin und Yohimbin wirken immer hemmend. Nach kleinen Dosen Atropin (0,0002%) versagen Parasympathicusgifte und nach grossen Dosen desselben (0,02%) sowie nach Yohimbin (0,005-0,1%) Sympathicusgifte. Emetin, Cephaelin und Lycolin bewirken immer eine Erschlaffung. Die hemmende Wirkung scheint in der Hauptsache auf der Lähmung des Muskels zu beruhen. Die lähmende Wirkung auf die spmpathischen Fasern wurde hur beim Emetin angedeutet.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489