Journal of Okayama Medical Association
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婦人科産科的開腹手術壹千餘例ノ統計的觀察

赤枝 守一 徳島市紙屋町赤枝病院
Thumnail 47_164.pdf 8.14 MB
抄録
Ich schreibe zuerst über die Desinfektionsmethode, Narcose und Operationsmethode und will dann die dabei mir vorgekommenen 1018 Fälle von Laparotomien statistisch bearbeiten. Die statistischen Resultate sind die folgenden:- 1. Uteruskrebs. Das Uteruscarcinom beträgt 8.7% aller Laparotomien, und zwar Corpuskrebs: Zervixkrebs=13.0:87.0%. Das durchschnittliche Alter der Krebskranken beträgt 45 Lebensjahre. Der Uteruskrebs mit Schwangerschaft beträgt 3.3% aller Uteruskrebsfälle, welche alle mehr als 3 mal geboren hatten. Die Sterblichkeitsziffer bei den totalen Exstirpationen des Uteruskrebses beträgt 11.1%. 2. Uterusmyom. Myomoperation beträgt 19.2% aller Laparatomien; unter ihnen, Zervicalmyom: Corpusmyom=6.6:93.4%. Interstitielle Myome sind am häufigsten von allen Myomoperationen (81.1%). Uterusmyom ist in den Lebensjahren von 40-50 am häufigsten zu finden und beträgt 60.6% in diesem Alter. Unter allen Myomkranken:- Nullipara 52.0%, I-Para 14.5% und II-Para 10.9%. Unter den Multipara, bei denen 11-20 Jahre nach der letzten Geburt verstrichen sind, wird der Myomträger am häufigsten gefunden; er beträgt 56.8%. Myom mit Schwangerschaft beträgt 0.5%. Todesfälle bei Myomlaparotomien schliesslich sind 3.5%. 3. Extrauterinschwangerschaft. Diese Krankheit beträgt 20.8% aller Laparotomien und wird im 30.-40. Lebensjahre am häufigsten beobachtet (60%). Die Tubengravidität besitzt die Majorität bei diesen Krankheiten; es gibt zwischen der linken und der rechten Tube keinen Unterschied hinsichtlich der Befruchtung. Tubenabort ist viel häufiger (87.2%) als Tubenbersten. Die Todesfälle bei dieser Operation betragen 4.7%. 4. Ovarialgeschwülste. Diese Krankheit ist am häufigsten und macht 30.6% aller Laparotomien aus. Ovarialcyste nimmt den grössten Teil von allen Ovarialgeschwülsten (29.4% aller Laparotomien) ein; unter ihnen bèträgt die Darmoidcyste 16% aller Ovarialgeschwülste. Ovarialcyste ist am häufigsten im Alter von 30 Jahren zu finden. Die gestielte Cyste 89.7%, Intraligamentäre Entwicklung 6.6%, pseudointraligamentäre Entwicklung 3.6%; Entwicklungsseite ist, ob links, ob rechts, fast gleich. Ovarialcyste mit Schwangerschaft 5.3%; sie tritt am liebsten bei der Dermoidcyste auf. Die Todesfälle bei der Cystotomie betragen 2.3%. Ovarialkrebs besitzt 1.6% aller Ovarialgeschwülste; in allen meinen Fällen handelte es sich um bösartige Entartung der gutartigen Cyste. Ovarialsarcom macht 1.9% aller Ovarialgeschwülste aus und ist in relativ jungen Jahren zu Finden. 5. Narcose. Bei der allgemeinen Chloroformnarcose ist die mittlere Chloroformmenge für eine Kranke 18.0cc; von der dabei gebrauchten Chloroformmenge ist der erste Flatusabgang nach der Operation, welcher zu Prognose der Operation sehr wichtig ist, unabhängig. Der erste Flatusabgang erfolgt in meinen Fällen durchschnittlich in der 47. Stunde nach der Operation. Bei der allgemeinen Chloroformnarcose mit Äther ist die mittlere Menge für eine Kranke 15cc. Chloroform und 31cc Äther; in diesem Falle ist die Leitspanne bis zum ersten Flatusabgang etwa ebenso lang wie bei der reinen Chloroformnarcose. Bei der Lumbalanästhesie ist die mittlere Tropacocainmenge für eine Kranke 0.035g (in vielen Fällen von Laparotomie wird 0.05g gebraucht); von der gebrauchten Tropacocainmenge ist die Zeitspanne bis zum ersten Flatusabgang unabhängig; in diesem Fall erfolgt der erste Abgang durchschnittlich 51 Stunden nach der Operation (etwas später als bei der Chloroformnarcose). Bei der gemischten Narcose (Tropacocain mit Chloroform) ist die mittlere Chloroformmenge 10cc. Die verschiedenen Neben- und Nachwirkungen (z. B. Kopfschmerz, Uebelkeit, Erbrechen, Harnretention etc.) sind bei allgemeiner Narcose mit Chloroform und Lumbalanästhesie mit Tropacocain fast gleich; derartige Symptome sind meistens vorübergehend, weswegen man sie fast immer ausser Acht lassen kann. Nur ist die Harnretention häufiger bei Lumbalanästhesie als bei allgemeiner Narcose. Doch kommt echte Blasenlähmung äusserst selten vor. Bei der Laparatomie habe ich bisher gewöhnlich Scopolamin-Morphin, Pantopon-scopolamin oder neulich Narcopon-scopolrmin als ein Hilfsmittel für die Narcose injiziert, welches niemals eine gefährliche Nebenwirkung auf das Leben ausübt. Mann kann sogar dadurch, dass man das Hilfsmittel geschickt benützt, beim Hauptnarkosemittel merklich sparen. 6. Die Zeitdauer der Operation hat weder bei Lumbalanästhesie noch bei allgemeiner Narcose auf den ersten Flatusabgang einen Einfluss. 7. Die Aufenthaltszeit im Krankenhaus beträgt durchschnittlich 25 Tage für eine Kranke, und zwar ist sie am längsten bei Krebsoperation und am kürzesten bei Cystenoperation. 8. Die primäre Wundheilung der Bauchwand beträgt 93.7% in meinen Operationsfällen. 9. Die Todesfälle bei allen Laparotomien betragen ca 4%, und zwar sind sie am häufigsten bei Krebsoperation und am seltensten bei Cystenoperation.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489