Journal of Okayama Medical Association
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予ノ考案セル筋膜下結紮纒絡縫合ニ就テ

赤枝 守一 徳島市紙屋町赤枝病院
Thumnail 47_63.pdf 603 KB
抄録
Wenn man nach der aseptischen, abdominalen Laparotomie den Wundverlauf an der Bauchdecke beobachtet, so sieht man zuweilen eine oder einige cystische Ausbuchtungen entlang der Schnitt-linie an der Bauchdecke, während man anfangs mit primärer Wundheilung (mit Restitutio per primam intentionem) zum Ende zu kommen schien. Die Ausbuchtungen bilden sich in 1-2 Wochen nach der operation aus, selten nach Monaten, und zerbrechen spontan, dann findet dort eine Fistelbildung, welche lange Zeit unheilbar bleibt, statt. Wenn bei diesem Fall die Fistel einmal ausgekratzt oder ausgespaltet wird, so findet man an der Fistelbasis einen Nahtknopf; wenn dieser Knopf entfernt wird, so pflegt die Fistel spontan und vollständig auszuheilen. Deswegen habe ich daran gedacht, dass bei den fortlaufenden Fasciennähten während der Operation der Nahtknopf, um die lästige Fistelbildung zu vermeiden, (um die echte primäre Wundheilung nach der Operation zu vollenden) dicht subfascial (dicht unterhalb der Fascia) angelegt werden muss. Diese subfascial knorpfhaltende fortlaufende Fasciennaht ist beinahe eine umgeklappte (umgekehrte) Form der gewöhnlichen suprafascial knopfhaltenden fortlaufenden Fasciennaht. Bei allen meinen Operationsfällen, wenn sie auch wenige sind, ist durch diese besondere Nahtmethode die primäre Wundheilung erreicht worden, ohne dass später Bauchhernien entstanden. Zum Schluss möchte ich diese subfascial knopfhaltende Fasciennaht als höchst rationell bezeichnen, weil diese Nahtmethode den Prozentsatz der primären Wundheilung erhöht und man auf diese Weise auch die Narbenhässlichkeit der Haut möglichst vermeiden kann.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489