Journal of Okayama Medical Association
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腦膜透過性ノ實驗的研究(第1報)實驗的發熱ノ腦膜透過性ニ及ボス影響ニ就テ

龜山 茂松 岡山醫科大學柿沼内科教室
Thumnail 46_1166.pdf 393 KB
抄録
Es ist schon von mehreren Autoren am Krankenbett angenommen worden, dass das Fieber irgendeinen bestimmten Einfluss auf die Blut-Liquorschranke ausübt, experimehtelle Studien in dieser Frage lagen aber bisjetzt noch nicht vor. Daher untersuchte ich an Kaninchen mittels der Walterschen Brommethode die Permeabilität der Meningen nach Verabreichung verschiedener fiebererzeugender Mittel, wie Typhusvaccin und Tetrahydro-β-Naphthylamin (Thermin), und auch nach dem Wärmestich; die Versuche wurden in folgender Weise ausgeführt: Jedem Kaninchen wurden täglich je 2ccm einer 10%igen Bromnatriumlosung 10 Tage lang fortgesetzt intravenös injiziert; am 6, sowie 10. Bromtage wurden das Ohrvenenblut und das Liquor auf ihren Bromgehalt untersucht und die sog. Permeabilitätsquotienten von normalen und fiebernden Kaninchen verglichen, indem dabei Typhusvaccin (intravenös, je 2ccm) bzw. Thermin (subcutan, je 1ccm der 5%igen Losung) bald nur einmal am 5. Bromtage, bald 3mal an jedem zweiten Tage, vom 1. Tage an gerechnet, injiziert wurde. 1) Sowohl nach einmaliger als auch nach dreimaliger Vaccin-bzw. Thermininjektion zeigte sich eine gesteigerte Permeabilität der Meningen am sechsten Bromtage; diese kehrte bei den nur einmal vorbehandelten Tieren schon am 10. Bormtage fast zum normalen Stand zuruck, nich jedoch bei den Tieren, die 3 Injektionen erhalten hatten. Im allgemeinen schien die Permeabilitätssteigerung beim Therminfieber stärker zn sein als beim Vaccinfieber. 2) Beim Wärmestichfieber war die Permeabilität nicht nur am sechsten, sondern auch am zehnten Bromtage erhoht. Nach diesen Ergebnissen darf man wohl behaupten, dass die experimentelle Fiebererzeugung auf die Permeabilität der Meningen im steigernden Sinne wirkt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489