Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

妊娠各月ニ於ケル子宮底ノ高サニ關スル知見補遺

赤枝 守一 徳島市紙屋町赤枝病院
Thumnail 46_3302.pdf 522 KB
抄録
In der Regel beschaftigt man sich mit der ärztlichen Untersuchung der Schwangeren zur Diagnose des einzelnen Schwangerschaftsmonates, indem man im Anfangsstadium der Schwangerschaft die Grosse des Uterus durch die combinierte Untersuchung und im spateren Stadium die Höhe des Fundus uteri durch die äaussere Untersuchung bestimmt. Wenn man die Geburtshilfe und Hebammenlehrbücher berücksichtigt, so vermisst man die Beschreibung uber die Höhe des Uterus im Anfangsstadium der Schwangerschaft, ja sogar die Beschreibungen über die Gebärmutterhöhe nach dem 4. Schwangerschaftsmonate sind bei verschiedenen Tokologen sehr verschieden. Nach der gewölmlicllen Methode sind die Symphyse, der Nabel, und der Schwertfortsatz des Brustbeins als das Ziel der Messungen über die Hohe des Uterus nach dem 4. oder 5. Schwangerschaftsmonate angesehen worden. Die Beschreibungen über Hohe des Fundus uteri am Ende des 6., des 7., des 8., und schliesslich des 10. (letzten) Monates sind zwar bei vielen Tokologen übereinstimmend, die über die Gebärmutterhohe am Ende des 4., 5., und des 9., S. Monates sind aber verschieden, insbesondere die für das Ende des 4. und 5. S. Monates. Wegen dieser Verschiedenheit über die Höhe des Fundus uteri in den einzelnen Schwangerschaftsmonaten werden Anfänger, und zwar Hebammen, bei der Diagnose des einzelnen Schwangerschaftsmonates oft in Verlegenheit kommen, während die geübten Kliniker mit anderen Hilfen die Fehldiagnose vermeiden Konnen. Es ist sicherlich für das Gebiet der Geburtshilfe sehr bedauerlich, dass, wie oben erwähnt, Keine Übereinstimmung in den Beschreibungen der Lehrbücher vorhanden ist, obwohl doch die Diagnose des Schwangerschaftsmonates praktisch sehr wichtige Einzelheiten bringt. Ich meine, derartige Verschiedenheiten über die Geb>ärmutterhohe in ein und demselben Schwangerschaftsmonate Kommen wahrscheinlich daher, dass man die Gebörmutterhohe mit dem Nabel als Messpunkt, welcher immer verschieblich ist, bestimmt; das betont auch Prof. Dr. K. Ando, der den labilen Nabel als Messpunkt ablehnt und festgesetzte (unverschiebliche) Knochenpartien empfiehlt. Doch gehen die Ansichten der Tokologen über den Nabel als Messpunkt auseinander. Aus diesen Gründen untersuchte ich zuerst die individuelle Vershiedenheit in der Nabellage bei nicht schwangeren und schwangeren Frauen, dann die Verschiebbarkeit des Nabels im ganzen Schwangorschaftsverlauf bei ein und derselben Schwangeren und schliesslich die individuelle Verschiedenheit in der Nabelverschiebbarkeit im ganzen Verlauf der Schwangerschaft. Zugleich habe ich nach der gewohnlichen Methode die Hohe des Fundus uteri in den einzelnen Schwangerschaftsmonaten genau beschrieben. Auch meine Feststellungen uber die Gebärmutterhohe in ein und demselben Schwan- gerschaftsmontate zeigen gegenüber denen anderer Tokologen grosse Verschiedenheiten. Wenn, wie erwartet, der Nabel als Messpunkt nicht als rationell anzusehen ist, nach welcher Methode sollen wir dann die Höhe des Fundus uteri bestimmen? Meine Untersuchungsergebnisse sind folgende:- 1) Bei den nicht graviden und graviden Frauen ist die Nabellage individuell verschieden. 2) Die Nabellage ist während der Schwangerschaft bei ein und derselben Frau immer verschiebbar, und diese Verschiebbarkeit ist ebenfalls individuell verschieden. 3) Wegen dieser Verschiedenheiten ist der Nabel fur die Bestimmung der Gebarmutterhöhe in den einzelnen Schwangerschaftsmonaten als Messpunkt nicht rationell, aber die (dem Monate) entsprechenden Knochenpartien sind rationelle und sichere Messpunkte. 4) Bei der gewöhnlichen Nabelmethode ergibt sich ein grosser Unterschied zwischen meinen und den Messungen anderer betreffds er Höhe des Fundus uteri im 4. und 5. Monate; dre Fundus am Ende des 4. Monates nach meiner Messung entspricht dem Fundus am Ende des 5. Monates in anderen Büchern (gerade in der Mitte zwischen Nabel und Symphyse) und der Fundus am Ende des 5. Monates liegt bei mir 3-querfingerbreiutn terhalbd es Nabels. 5) Wennder Uterus sich in Anteversions-oder Antefiexionslage befindet und genau untersucht wird, so kann man auch im Anfangsstadium der Schwangerschaft die Höhe des Fundus uteri palpieren; also auch für das Anfangsstadium der Schwangerschaft muss man bezüglich der Höhe des Fundus uteri in den Büchern Beschreibungen verlangen. 6) Bei der Messung der Höhe des graviden Uterus sind die Knochenpartien als Messpunkte, wie folgt: a) Bis Ende des 3. Schwangerschaftsmonates. Die Symphyse als Messpunkt (bisher nicht angegeben). b) Am Ende des 4.-6. Monates. Die Verbindungslinie der beiden Spinae ilii anterior superior (ich nenne sie "Spinallinie") oder die Verbindungslinie der beiden cristae ilii (Cristallinie) als Messpunkte. c) Am Ende des 7.-10 Monates. Die Cristallinie, die Verbindungslinie der beiaen unteren Pole des Rippenbogens (ich nenne sie "Bogenlinie") und der Schwertfortsatz des Brustbeins als Messpunkte. (Siehe, Original-Tabelle 5 und deren Fig.)
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489