Journal of Okayama Medical Association
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脂肪組織糖原質ニ關スル研究(第5報)脂肪組織糖原質ノ「アドレナリン」ニヨル影響

佐野 進 岡山醫科大學病理學教室
Thumnail 46_3155.pdf 400 KB
抄録
Obwohl es schon viele Angaben über die Beziehung zwischen dem Adrenalin und dem Gewebsglykogen, besonders dem Leber und Muskelglykogen, gibt, haben wir noch keine sichere Kenntnis davon, welchen Einfluss das Adrenalin auf das Fettgewebsglykogen hat. Deswegen habe ich mich mit folgenden Versuchen beschäftigt. Als Versuchstiere wurden Ratten, die schon vorher 2 Tage gefastet hatten, gewählt, weil das Fettgewebe bei solchen Ratten histologisch immer als glykogenfrei nachgewiesen wurde. Die Tiere wurden mit Stärke und Rohrzucker gefüttert, und nach einer einmaligen subkutanen Injektion von 0.04ccm von 0.1% iger Adrenalinlosung pro 100g Körpergewicht wurde das Glykogen des Fettgewebes histologisch untersucht. Die Versuchsergebnisse sind wie folgt: 1) Bei zur Kontrolle bloss mit Kohlehydraten gefütterten Ratten tritt immer das Glykogen im Fettgewebe auf und zeigt in den verschiedenen Stadien eine bestimmte Schwankung der Menge: Während eine Stunde nach der Fütterung der Glykogengehalt sehr gering ist, nimmt er nach 3 bis 8 Stunden bedeutend hochgradig zu. Nach 13 Stunden nimmt der Glykogengehalt ab, und nach 1 Tage ist er sehr zurückgegangen. Nach 3 Tagen schwindet das Glykogen fast völlig. 2) Wenn man die Ratten in der 1. oder 3. Stunde nach der Kohlehydratfütterung mit Adrenalin behandelt, so nimmt das Glykogen des Fettgewebes 1 bis 3 Stunden nach der Injektion bedeutend ab, ja sehwindet sogar fast völlig. Solche Erscheinung ist aber vorübergehend, und eine erhebliche Glykogenaureicherung im Fettgewebe tritt wieder jedesmal nach 5 Stunden auf. 3) Auf die Adrenalininjektion bei 8 Stunden mit Kohlehydrat gefütterten Tieren folgt zwar ebenso das Verschwinden des Glykogens im Fettgewebe, aber das Glykogen kommt hier nach 5 Stunden nicht mehr wieder zum Vorschein. 4) Bei 3 Tage lang mit Kohlehydrat gefütterten Ratten kommt das Glykogen im Fettgewebe nach der Adrenalininjektion nie vor. 5) Es ist also zu schliessen, dass das Fettgewebsglykogen durch Adrenalin leicht mobilisiert wird und dass über sein Wiederauftreten, das auf vorläufigen Schwund in bestimmten Fütterungsperioden folgt, es sich nicht um einen die Glykogenbildung anregenden Einfluss des Adrenalins, sondern um Unvermögen der Adrenalinwirkung, das Glykogen zu mobilisieren, handelt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489