Journal of Okayama Medical Association
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血糖ニ作用スル2-3藥物ノ肝細胞内Golgi氏裝置ニ及ボス影響ニ就テ

遠藤 壽太 岡山醫科大學解剖學教室
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抄録
Bei Kaninchen injizierte der Verfasser eine 2%ige Lösung von chininum hydrochloricum, Diuretin und Kaffein für sich in die Ohrvene, und zwar 10cc jeder Lösung pro Kg Körpergewicht. Daneben benützte er eine kleine Menge (2cc pro Kg Körpergewicht) der Chininlösung. Dann liess er die Versuchstiere 30 Minuten oder eine Stunde lang leben und tötete sie, um ihre Leber mit Hilfe der Uransilbermethode zu untersuchen. Das Ergebnis ist wie folgt: 1. Nach Injektion von Diuretin oder Kaffein sammeln sich die Körncben des Golgischen Apparates der Leberzellen teilweise an die Blutkapillaren und treten in den Vordergrund, später aber vermindern sie sich allmäblich, um endlich fast gänzlich zu verschwinden. Im Gegensatz hierzu bleibt unverändert eine Gruppe Apparatkörnchen, die an den Gallenkapillaren vorhanden sind. 2. Nach Injektion der kleinen Chininmenge vergrössert sich der Apparat allmählich und zeigt eine gute Entwickelung, indem auch seine Körnchen an den Blutkapillaren in die Augen springen. 3. Nach Injektion der grösseren Chininmenge werden die Apparatkörnchen gröber, aber vermindern sich allmählich, bis man an den Blutkapillaren fast keine Körnchen sehen kann. 4. Der Golgische Apparat in den Leberzellen spielt wahrscheinlich eine grosse Rolle bei der Verzuckerung und Glykogenbildung.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489