Journal of Okayama Medical Association
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裂手2例ニ就テ

三木 良定 岡山醫科大學津田外科教室
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抄録
Es handelt sich um 2 Fälle von Spalthand. Der eine von ihnen ist ein 7 Monate alter Knabe, dem der Mittelfinger an der rechten Hand fehlt. Der zweite ist ein 13 jähriges Mädchen, bei dem sich an den beiden Händen ähnliche Missbildungen zeigen. Der I. Fall: Dem Knaben fehlt von Geburt an der Mittelfinger an der rechten Hand, und zwar geht der Spalt zwischen dem Zeigefinger und dem Ringfinger weiter durch. Der Ringfinger ist sehr gross. Trotzdem kann der Knabe mit den Finger gut fassen. Im Röntgenbild konstatiert man eine mächtige Entwicklung des zweiten Metakarpus und eine leichte Verschiebung nach der radialen Seite. Der. III. Metakarpus ist etwas klein. Sonst konstatiert man keine Abnormitäten. Der II. Fall: Die rechte Hand, in der der Mittelfinger von aussen gesehen ganz fehlt, zeigt eine tiefe Spaltung bis zur Mitte des Metakarpus. Der Spaltwinkel ist Max. 120°, Min. nicht über 60°. Es ist eine membranöse Verwachsung zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger. Die Endphalanx des Zeigefingers ist nach Daumenseite rechtwincklig abgebogen, und der Ringfinger tritt in auffallender Entwicklung vor. An der linken Hand fehlt der Mittelfinger auch vollständig, aber der Spalt geht nicht so weit als an der rechten Hand. Der Winkel des Spaltes beträg Max. 90°, Min. 60°. Der Zeigefinger ist sehr gross und nach der Daumenseite leicht bogenförmig gebeugt. Das Mädchen ist linkshändig und kann ohne Schwierigkeit die Gegenstände mit der linken Hand gut fassen, sogar geschickt schreiben sowie malen. Im Röntgenbild konstatiert man an der rechten Had: 1) Die Verdickung und die Exostose an der ulnalen Seite der Diaphyse des II. Metakarpus: 2) Die kleine dreieckige II. Phalanx des Zeigefingers: 3) Die Synostose zwischen dem III. und dem IV. Metakarpus an der distalen Metaphyse. Als ätiologisches Moment wird die Vererbung d. h. eine innere Ursache angegeben, während bei unseren beiden Fällen diese Vererbung schwer nachgewiesen wird.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489