Journal of Okayama Medical Association
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「ニコチン」ノ血液凝固ニ及ボス影響ニ就テ

高月 三郎 岡山醫科大學薬物學教室
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抄録
1. Nicotin wirkt beim Kaninchen nach subkutaner Verabreichung in kleineren Dosen (0.0005-0.005g kg) auf die Gerinnungszeit des Blutes verkürzend. Dementsprechend wird dabei der Gehalt an Thrombin im Blute deutlich gesteigert. Der Fibrinogengehalt nimmt auch leict zu. 2. Durch Einwirkung grössserer Dosen (0.01-0.03g u. aufwärts) wird die Gerinnungszeit dagegen verlängert, und der Thrombin- und Fibrinogengehalt vermindert. 3. Direkt dem Blute in vitro zugesetzt, wirkt das Nicotin hingegen auf die Blutgerinnung nicht nennenwerk, soweit seine Konzentration nicht zu hoch ist. 4. Die fördernde Wirkung des Nicotins auf die Blutgerinnung wird durch Adrenalin und Cocain (addierend) verstärkt, während sie durch Yohimbin und Ergotamin gehemmt bezw. umgekehrt wird. 5. Nach Durchschneidung der Nn. splanchnici wird die Wirkung des Nicotins auf die Blutgerinnung bedutend abgeschwächt, wenn sie auch noch etwas bestehen bleibt. Der Umstand, dass die Wirkung des Nicotins auch in bezug auf die Blutgerinnung der des Adrenalins sehr ähnlich ist, dass sie sich den anderen Giften gegenüber auch ähnlich verhält wie die des Adrenaline und dass sie mit der des Adrenaline summiert, macht es sehr wahrscheinlich, dass these Wirkung des Nicotins hauptsächlich auf der durch seinen Reiz hervorgerufenen Adrenalinausschütung beruht. Auf Grund der Versuche der Splanchnicusdurchschneidung lag es nahe anzunehmen, dass der Sitz dieses Angriffs vorzüglich zentral ist, während ein peripherer Angriff dieses Giftes auch nicht abzuleugnen ist.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489