Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

硫酸「スパルテイン」ノ藥理學的研究

谷 尚一 岡山醫科大學藥物學教室
Thumnail 43_1584.pdf 5.04 MB
抄録
Die pharmakologische Grundlage des Sparteins, eines alten Herztonicums, ist noch nicht klargestellt. Für den Heilerfolg wurde seine lähmende Wirkung auf die Reizleitung (Hildebrandt), diejenige auf die Vagusendigungen (Fick) oder der gute Einfluss seiner narkotischen Wirkung für subjektive Beschwerden (Leo) verantwortlich gemacht, während andere seine günstige Wirkung in Abrede stellten. Auch auf anderem Gebiet ist die Wirkung dieses Giftes nicht ausreichend untersucht, und dazu ist die Meinung der Autoren nicht eindeutig. Vorliegende Versuche haben folgende Resultate erbracht. 1) Spartein erregt die Funktion des Froschherzens in situ und bemerkenswerter Weise den isolierten Vorhof und Sinus, indem es die Pulsation beschleunigt und zugleich auch verstärkt, während am isolierten Froschherzen und der Kammer das Alkaloid lähmend wirkt und die Automatie und Reizleitung hemmt. Die Reizschwelle der Kammermuskel für die elektrische Reizung wird vergrössert und die Hubhöhe herabgesetzt. Das Spartein zeigt ferner eine wenn auch unvollständige, so doch deutliche antagonistische Wirkung gegen Acetylcholin. 2) Auf das Kaninchenohrgefäss und die Froschschenkelgefäss zeigt Spartein bis auf mittlere Konzentrationen eine konstriktorische Wirkung, die durch bestimmte Dosen Atropin verhindert oder beseitigt wird. Nach Einwirkung dieses Alkaloides zeigen kleine Dosen von Adrenalin oft eine Umkehr in der Wirkung. Grössere Dosen des Alkaloides dilatieren diese beiden Gefässe durch Lähmung des Gefässmuskels. 3) Auf den Kaninchenuterus wirkt Spartein immer erregend. Die Wirkung kann durch verschiedene Dosen Atropin nicht antagonistisch gestaltet werden. Nach Vorbehandlung mit Spartein hemmt Adrenalin den gesteigerten Tonus ganz vorübergehend (Umkehrung). 4) Auf den Kaninchendünndarm wirkt Spartein in kleinen Dosen erregend, in mittleren erst hemmend, dann erregend und in hohen nur hemmend. Die erregende Wirkung wird durch Atropin weder verhindert noch beseitigt. Die Hemmung durch mittlere Dosen zeigt mit Acetylcholin und Pilocarpin einen gegenseitigen Antagonismus, aber nach hohen Dosen von Spartein zeigt Barium keine Wirkung mehr. 5) Auf den isolierten Bronchialmuskel des Rindes übt Spartein eine hemmende Wirkung aus. Dabei rufen Acetylcholin und Pilocarpin noch eine starke Kontraktion hervor. Dagegen kann Spartein auf die Kontraktion, hervorgerufen durch diese beiden Parasympathicusgifte, ziemlich deutlich antagonistisch wirken. Nach diesen Ergebnissen scheinen dem Spartein folgende Wirkungen zukommen, 1. sympathische Nervenendigungen zu erregen, 2. parasympathische Nervenendigungen zu lähmen, 3. den glatten Muskel selbst zu erregen oder 4. zu lähmen, und 5. endlich solche Wirkung, neben der 1. Wirkung die fördernden Sympathicusendigungen gegen Adrenalin unempfindlich zu machen.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489