Journal of Okayama Medical Association
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發熱ノ意義ニ關スル免疫學的研究

伊藤 駒夫 岡山醫科大學柿沼内科教室
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抄録
Seit langem liegt zwar eine Reihe klinischer und tierexperimenteller Untersuchungen über die biologische Bedeutung des Fiebers vor, ein übereinstimmendes Resultat ist aber durch dies, noch nicht erzielt worden. Daher beabsichtigte ich, vom immunbiologischen Standpunkte aus mich erneut mit dieser Frage näher zu beschäftigen. Mehrere Autoren haben sich ja schon mit ihr befasst, aber leider bald nur unter ungenügenden experimentellen Bedingungen, bald nur auf beschränktem Gebiete. Meine Untersuchungen wurden experimentell an den infolge von Wärmestich, von Thermin- oder Vakzininjektion fiebernden Kaninchen und auch klinisch an den Fieberkranken verschiedener Sorten angestellt. Bei Individuen, welche sich in fieberhaftem Zustand befinden, konnte ich in den folgenden Untersuchungen kein von dem normalen abgewichenes Resultat bemerken; Gehalt der Normal- und Immunantikörper (Hämolysin, Agglutinin, Präzipitin und Forssmanscher Antikörper), die Stärke der Wa. R. bei gesunden Kaninchen, der Immunkörpergehalt und die bakterizide Kraft der verschiedenen Organextrakte und die Festigkeit der Erythrozyten gegen Immunhämolysin. Wenn man Kaninchen mit Typhusbazillen immunisiert, so muss in diesem Serum eine gegen die Ansteckung durch Typhus des Normaltieres schützende Substanz enthalten sein. Nachdem ich das Immunserum von Typhus dem Kaninchen auf normale Weise entnommen hatte, brachte ich dann das Tier in irgendeiner Weise in fieberhaften Zustand und entnahm ihm sein Serum. Als ich unter Anwendung dieser zwei Arten von Sera bei Mäusen die Bedingungen für die Infektion mit Typhus untersuchte, konnte ich konstatieren, dass die Menge dieser Substanz durch das Fieber nicht beeinflusst worden war. Die bakterizide Wirkung des Serums wurde nur während des Fieberstadiums deutlich gesteigert, kam aber bald nach der Entfieberung wieder zum normalen Wert zurück. Die lebenden Bakterien oder die Hühnererythrozyten intravenös injiziert, verschwanden bei Temperatursteigerung schneller als sonst aus dem Blute. Bei Fieberkranken wurde die trypanozide Kraft des Serums im allgemeinen mehr oder weniger deutlich abgeschwächt. Während des Fieberns war das Bakterienpräzipitinogen im Blute vermehrt, was wahrscheinlich auf die gesteigerte Bakterienzersetzung zurückzuführen ist. Wenn das Retikuloendothelialsystem und die Leber, die beide für die Bildungsstelle des Immunkörpers gehalten werden, funktionell geschädigt wurden, dann war der Immunkörperstand im Serum durch Fiebererzeugung immer mehr erniedrigt. Unter den obenerwähnten Resultaten dürfen die Steigerung der bakteriziden Wirkung des Serums und die Förderung des Bakterien- und Erythrozytenschwundes durch die Temperatursteigerung gewissermassen als vorteilhaft für den Organismus angesehen werden, allerdings nur in beschränktem Sinne, da sie nur im Anfang des Temperaturanstieges auftraten. Auf Grund der obigen immunbiologischen Resultate, auch die übrigen biologischen Untersuchungen anderer Kollegen aus unseren Klinik einbegriffen, darf man jedoch nicht ohne weiteres die Temperatursteigerung als nützlich für den Organismus betrachten.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489