Journal of Okayama Medical Association
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體温調節中樞ニ關スル實驗的研究 第1報 神經中樞ノ2-3刺戟竝ニ遮斷ノ體内熱經理ニ及ボス影響

末岡 悟 岡山醫科大學生理學教室
Thumnail 43_88.pdf 1.62 MB
抄録
Der sog. Wärmestich beim Kaninchen erzeugt eine Erhöhung der Eigentemperatur um I bis 3 grad. Dieselbe hält gewöhnlich 20 bis 61 Stunden lang an. Sie tritt nicht nur bei mechanischen, sondern auch beim elektrischen sowie beim thermischen Reiz auf. Die Wärmeproduktion wird bei der sog. Wärmestichhyperthermie gesteigert, die Wärmeabgabe ebenfalls erhöht, aber nicht entsprechend der Vermehrung der Wärmebildung. Die Oxydationsgeschwindichkeit in der überlebenden Muskulatur zeigt dabei ebenfalls eine Beschleunigung. Die Erwärmung des sog. Wärmezentrums im Streifenhügel durch den Hochfrequenzstrom von Tesla ruft keine Erniedrigung der Köpertemperatur, sondern eine geringe Steigerung derselben hervor. Nach dem Ausschalten der beiden Grosshirnhemispheren und des Zwischenhirns bleibt bei Tauben das Wärmeregulationsvermögen noch etwas erhalten. Auch bei Hunden kann die totale Durchschneidung des Rückenmarkes zwischen dem 2. und 3. Brustwirbel die Wärmeregulation nicht vollständig aufheben. Die Ergebnisse dieser Versuche scheinen darauf hinzuweisen, dass man mit Einstichsowie Ausschaltungsversuchen das im Grosshirn circumskript lokalisierte Zentrum der Wärmeregulation nicht nachweisen kann, sondern dass man vielmehr unter Wärmeregulationszentrum eine Reihe von nervösen Zentren, die die Muskeln und andere wärmebildende Organe beherrschen, sowie diejenigen, welche die Hautgefässe und die Schweissdrüsen beeinflussen, verstehen muss und dass diese ebenfalls füur das Rückenmark von Bedeutung sind.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489