Journal of Okayama Medical Association
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硝子體蛋白ノ特異性ニ就テ

牧野 眞人 岡山醫科大學衛生學教室
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抄録
Die Oxydasereaktion von Eiterzellen zeigt sowohl bei den mit Formalindampf fixierten, als auch bei den frischen Ausstrichpräparaten das gleiche Bild. Die fixierten Präparate weisen jedoch im allgemeinen ein deutlicheres Bild auf als die frischen Präparate. Daher kann man behaupten, dass die Oxydasereaktion der Eiterzellen stabil ist. Was ihre Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene physikalische- u. chemische Vorbehandlungen anbelangt, so zeigt sich diese in folgender Weise: (S. Tabelle 1 im Text) Methylalkohol hebt die Reaktion fast vollkommen auf, dagegen weisen Äthylalkohol, Hepthylalkohol, Äther, Chloroform und Xylol keine ungünstige oder nur eine sehr leichte Beeinflussung auf. Cyaukali zeigt erst bei einer relativ hohen Konzentration (5%) eine leichte Schädigung. Unter den Säuren haben Mineralsäuren eine ziemlich deutliche Beeinflunsung, jedoch organische Säuren (Tannin-, Essigsäure etc.) keine Schädigungen zur Folge. Alkali zeigt eine schwächere Einwirkung als Mineralsäure. Die Temperaturwirkung ist bei trocknem Zustand und bei Einlegen in Wasser verschieden, so dass die Reaktion im letzteren Falle schon bei 80°C negativ ausfällt, während sie im ersteren selbst bei 100°C noch deutlich erhalten bleibt. Gegen Gasflamme sind fixierte Präparate ziemlich stark widerstandsfähig, dagegen werden frische Präparate stark gestört. Gegen niedrige Temperaturen besitzt die Reaktion eine starke Widerstandsfähigkeit, sie zeigt nämlich auch noch bei -20°C fast keine Störung. Wenn man die Präparate den Sonnenstrahlen aussetzt, wird die Reaktión bei trocknem Zustand niemals, aber bei Einlegen im Wasser erheblich beeinflusst. Nach der Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen und Röntgenstrahlen zeigt sie fast keie merkliche Veränderung. Aber die mit Wasser getränkten Präparate geben etwas schlechtere Ergebnisse als die trockenen. Beim Einlegen der Präparate in Formalindampf, Formalinlösung und in der freien Luft fällt die Reaktion ziemlich lange positiv aus. Die in Formalindampf eingelegten Präparate zeigeu die Reaktion am längsten, und zwar bleibt die Reagierbarkeit selbst nach 1/2 Jahr langer Aufbewahrung im Dampf noch unverändert erhalten. Unter den verschiedenen Formalinlösungen bewirkt saure Lösung der Reaktion eine grössere Schädigung als die neutrale Lösung. Die Wirkung der Metallsalze ist verschiedenartig. Viele Metallverbindungen (Chrom, Magnesium, Zink, Wismut, Blei, Aluminium, Calcium, Barium, Strontium, Natrium, Kalium, Ammonium etc) haben auf die Reaktion zwar keine spezifische Wirkung, Quecksilber, Zinn etc. jedoch in alien Fällen einen schädigenden Einfiluss. Dagegen lassen Gold-, Silber-, Kupfer-, Maugan-, Nickel-, Kobalt- und Platinverbindungen die durch Salzsäure oder Natronlauge einmal negativ gewordene Reaktion wieder zum Vorschein kommen, wenn man noch einmal die Oxydasereaktion probiert. Also reaktivieren die Metallsalze der I., VII und VIII. Gruppe des periodischen Gesetzes die Oxydasereaktion.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489