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「ヒニーン」誘導體ノ血糖ニ及ボス影響殊ニ「アドレナリン」過血糖ヨリ觀タル各誘導體ノ比較研究

藤野 源三 岡山醫科大學藥物學教室
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抄録
1. Chininderivate, die zum Versuche herangezogen wurden, wirken in kleinen Dosen auf den normalen Blutzuckerspiegel des Kaninchens mehr oder minder herabsetzend. Diese Wirkung ist bei Chinin und Optochin am stärksten. Bei Cinchonidin ist zwar die wirksame Minimaldosis grösser, aber der Wirkungsgrad in genügenden Dosen dagegen ausgesprochener. Bei Chinidin ist die Wirkung noch schwächer und bei Cinchonin, Eucupin und Vucin lässt sie sich nicht dentlich nachweisen. 2. In grossen Dosen rufen alle Chininderivate eine merkliche Hyperglykämie hervor. Nach ihrer diesbezüglichen Wirkungsintensität ordnen sie sich in folgender Reihe: Cinchonin, Vucin > Eucupin > Optochin, Chinidin, Chinin > Cinchonidin. 3. Die Chininderivate stehen für den Zuckerstoffwechsel in Antagonismus gegen Adrenalin und hemmen die durch das letztere hervorgerufene Hyperglykämie beträchtlich. Diese hemmende Wirkung auf Adrenalin wird bei Chinidin, Chinin und Cinchonidin am deutlichsten ausgeprägt. Bei Eucupin ist sie nur ab und zu und bei den anderen 3 Giften kaum nachweisbar. 4. Wie bei Cinchonin und Cinchonidin resp. bei Chinin und Cinchonin ersichtlich ist, entwickelt sich die Wirkung auf den Blutzucker sowie auf die Adrenalinhyperglykämie auch bei den Giften der Stereoisomerie resp. bei denen von ähnlicher Kenstitution oft merkwürdig abweichend. Hinsichtlich der hyperglykämischen Wirkung scheint aber die Wirkungsstärke fast regelmässig, ausgenommen bei Cinchonin, mit dem Molekulargewicht zuzunehmen. 5. Die hypoglykämische Wirkung dieser Derivate beim normalen Zustand und ihre hemmende Wirkung auf die Adrenalinhyperglykämie erweisen sich, wie besonders bei Optochin und Chinidin beobachtet wird, als nicht proportional.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489