Journal of Okayama Medical Association
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B. v. Issekutz und J. v. Both兩氏糖定量法ニ就テ

怡土 良三 岡山醫科大學法醫學教室
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抄録
Die Zuckersubstanz in abgestorbenen Hühnereiern wurde in verschiedenen postmortalen Zeiten einmal nach Bertrand, ein andermal nach Issekutz-Both, einer Modifikation der Hagedorn-Jensenschen Methode, bestimmt. Die beiden Resultate stimmten nicht immer überein, z. B. nimmt bei der ersteren Methode die Zuckermenge in abgestorbenen Eiern mit den postmortalen Zeiten ab, während sie bei der letzteren unverändert bleibt. Weiter wies Verfasser nach, dass die Glukoselösung, vermengt mit verschiedenen Quantitäten von Milchsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure oder Glyzerin, fast gar keinen Einfluss auf das nach Bertrand bestimmte Resultat ausübt, während bei der Issekutz-Bothschen Methode eine deutliche Erhöhung der als Zucker bestimmbaren Substanz erfolgt. Auf Grund mehrerer diesbezüglicher Experimente kommt er zu folgenden. Schlüssen: 1) Wenn die zu untersuchende Substanz den Spaltungsprodukten des tierischen Organismus beigemengt wird, so ist die Issekutz-Bothsche Methode für die Zuckerbestimmung nicht geeignet. 2) Bei der Issekutz-Bothschen Methode zeigt eine Glukoselösung, wenn sie mit einer Quantität von Milchsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure oder Glyzerin vermengt wird, eine scheinbare Erhöhung der Zuckermenge, und zwar in dem geraden Verhältnis der Menge dieser Substanzen.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489