Journal of Okayama Medical Association
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「ヘパリン」ニヨル過敏症豫防ニ就テ

杉本 信義 岡山醫科大學衛生學教室
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抄録
Auf Grund der Präzipitinreaktion stellte Verfasser bei aktiv und passiv sensibilisierten Meerschweinchen Untersuchungen an über die prophylaktische Wirkung des aus der Leber bereiteten Heparins auf Anaphylaxie, besonders über das Wesen des prophylaktischen Vorgangs, der auf der hemmenden Wirkung des Heparins auf die Blutgerinnung oder auf die Antigen-Antikörperbindung beruht. Als Kontrolle habe ich die Wirkung des Hirudins dabei untersucht. 1) Durch Vorinjektion mit Heparin (0.5ccm einer 1% igen Lösung auf je 100g Körpergewicht) kann man das sensibilisierte Meerschweinchen unter bestimmten Bedingungen vor dem Shocktod retten. Diese hemmende Wirkung ist jedoch nicht so stark, weil das Tier, wenn man die Antigenmenge bei der Reinjektion steigert, mit typischem Shocktod zugrunde geht. Bei passiver Anaphylaxie kann man durch eine minimale Immunkörpermenge bei Sensibilisierung oder durch Antigenmenge bei Reinjektion diese hemmende Wirkung des Heparins noch deutlich feststellen. 2) Dieae hemmende Wirkung kann man bei Präzipitinreaktion beobachten, weil nach der Injektion des Heparins der Präzipitintiter des Versuchstieres mehr oder weniger herabgesetzt wird. Das Serum des normalen Meerschweinchens wirkt auch hemmend für die Präzipitinreaktion ebenso wie das des sensibilisierten. 3) Die Gerinnungsfähigkeit des Blutes verzögert sich durch Heparininjektion; aber diese Verspätung zeigt sich noch deutlicher bei Hirudininjektion. Durch Injektion des Hirudins konnte ich keine hemmende Wirkung für Anaphylaxie bestätigen, und dasselbe gilt auch für die Präzipitinreaktion. Daher möchte ich diese antianaphylaktische Wirkung des Heparins der veränderten Beschaffenheit des Blutes nach der Injektion des Heparins zuschreiben, wodurch die Bindung der Antikörper und Antigene verhindert wird. 4) Auch bei Heparininjektion und nach Shocksymptomen bemerkte ich eine Veränderung der Komplementkraft, die ungefähr parallel mit dem Präzipitinschwund geht. Auf Grund meiner vorliegenden Untersuchungen möchte ich also die Abnahme des Komplementes bei Anaphylaxie als eine sekundäre Erscheinung, ebenso wie bei der Komplementbindung ansehen,
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489