Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

血液「カリウム」及ビ「カルチウム」ニ關スル研究特ニ貧血々液ニ於ケル「カリウム」及ビ「カルチウム」量ノ關係ニ就テ

津田 稔 岡山醫科大學稻田内科教室
Thumnail 42_149.pdf 556 KB
抄録
Neuerdings ist über die Erforschung der unorganischen Blutbestandteile von vielen Seiten berichtet worden, aber leider fehlen Ergebnisse, die mehr systematisch genau den Kalium- und Calciumspiegel im Blut bei graduell verschiedenen anämischen Zuständen feststellen. Dies gab mir Veranlassung, meine eigenen Untersuchungen vorzunehmen. Als Versuchstiere verwendete ich Kaninchen, die einerseits durch den Aderlass oder durch die Injektion des hämolytischen Blutgiftes anämisch gemacht worden waren, und andrerseits eine künstlich hervorgerufende Polyglobulie hatten, und untersuchte bei den betreffenden Tieren die Schwankungen des Kalium- und Calciumspiegels im Vollblut sowie im Serum. Weiter berücksichtigte ich die Frage, ob der Kalium- und Calciumspiegel bei solchen anämischen Zuständen durch die Darreichung von Kaliumchroriden beeinflusst wird oder nicht, and kam zu folgenden Schlüssen. 1) Der Kaliumgehalt des Vollblutes vermindert sich bedeutend ohne Ausnahme, sowohl bei Verblutungs- als auch bei hämolytischer Anämie, aber bei Polyglobulie zeigt sich eine Vermehrung desselben. 2) Der Calciumgehalt des Vollblutes ist nur bei akuter Verblutungsanämie anscheinend in geringem Masse vermindert, steigt aber allmählich an immer mehr parallel mit Zunahme der Anämie, dagegen ist bei Polyglobulie eine etwaige Verminderung anzutreffen. 3) Der Serumkaliumgehalt hat bei Verblutungsanämie nur am Beginn die Tendenz, sich ein wenig zu erhöhen, bleibt aber nachher fast unverändert unter dem Wert, dagegen vermehrt or sich beträchtlich bei hämolytischer Anämie. 4) Der Serumcalciumgehalt zeigt auch nur bei akuter Verblutungsanämie eine geringe Verminderung, aber bei den sonstigen Fällen keine Veränderung. 5) Aus den oben angegebenen Resultaten kann man erkennen, dass die Sehwankungen des Kalium- und Calciumgehaltes im Vollblute sowie die des Serumcalciums bei den oben genannten beiden Fällen der Anämie fast übereinstimmen, dagegen die Mengenverhältnisse des Serumkali ganz entgegengesetzt stehen, d. h. er ist bei Verblutungsanämie mehr oder weniger vermindert, während er sich bei hämolytischer Anämie auffallend vermehrt. 6) Durch die Verabreichung der Kaliumchloride ist ein geringes Ansteigen des Serumkaliwerts konstatierbar, aber im übrigen bleibt das Kalium-Calciumgleichgewicht des Vollblutes und des Serums unbeeinflusst.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489