Journal of Okayama Medical Association
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先天性筋強直症ノ2例

福田 豐 岡山醫科大學柿沼内科教室
横山 丈夫 岡山醫科大學柿沼内科教室
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抄録
Die Äthiologie und die Pathogenese der Myotonia congenita liegen noch ganz im Dunkeln, trotzdem wir seit Thomsen enorm viele klinische Mitteilungen darüber haben. Vor kurzem Nahen wie an zwei Fällen dieser Krankheit unter anderem das Verhalten des vegetativen Nervensystems untersucht. Diese klinisch ganz typischen Kranken waren beide im besten Mannesalter, ziemlich kräftig gebaut und stammten aus derselben Familie. Der eine hatte eine leichtgradige, doch diffse Schilddrüseschwellung und eine ziemlich erhebliche Tonsillarhypertrophie. Bei beiden wurden aber sonstige klinische Basedowsymptome vermisst. Die Kranken waren mittermässig Adrenarinempfindlich, reagierten dagegen fast nie auf Atropin und Pilocarpin. Die übrigen Pfrüfugen, wie Dermatographie respiratorische Arytomie, Ashner'sche, Tschermark'sche, und Erben'sche Reaktion, waren fast immer nur minimal positiv ausgefallen. Das Blutbild zeigte bei Beiden eine Leukopenie mit relativer Lymphocytose. Bei dem einen wurden noch eine Magenhyperacidität, ein erhöhter Grundumsatz mit gesteigerter spezifisch-dynamischen Wirkung konstantier. Also scheint, wenigstens bei den zu unseren Beobachtung herausgezogenen zwei Fällen von typischer Myotonia congenita doch ein sympaticotonischer und zugleich hypertyreodischer Zustand hervorzutreten, obwohl wir natürlich deshalb nicht behaupten dürfen, dass bei all solchen Kranken dasselbe Verhalten anzutreffen sein wird.
備考
臨牀
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489