Journal of Okayama Medical Association
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「ドーパ」反應ニ就テ

藤原 晧 岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室
Thumnail 41_1462.pdf 5.03 MB
抄録
Über die Dopareaktion habe ich verschiedene Untersuchungen vorgenommen, deren Resultate sich in folgender Weise zusammenfassen lassen. Die Zellen der Haut, welche Dopareaktion zeigen, sind die Zellen (dendritenförmig) der Basalzellenschicht der Epidermis, Leukozyten (granulös verfärbt) und Erythrozyten (diffus schwärzlich). Auch was die Naevuszellen des Naevus pigmentosus anbelangt, so ergeben viele Zellen in der oberen Schicht positive Reaktion. Ausser diesen Elementen gibt es keine Substanzen in der Haut, welche gegen die Dopalösung eine positive Reaktion zeigen. Als spezifische Eigenschaft der Dopareaktion kann man die Reaktion der Dendritenzellen in der Epidermis bezeichnen, welche in der menschlichen Haut erst durch Dopa tingiert werden können. Sie entspricht weder der Silber- noch der Indophenolreaktion. Die Reaktion der Dendriten- und Naevuszellen steht zu der Pigmentbildungsfunktion in innigster Beziehung. Die Reaktion tritt in den Zellen deutlich aus, welche wahrscheinlich bei der Pigmentbildung aktiv tätig sind, dagegen fehlt sie bei der ausgebildeten Melaninsubstanz (Chromatophoren und Melaninkörnchen in der Epidermis), wie Bloch es behauptet. Die dopareagierbaren Substanzen der Basalzellenschicht werden durch Säuren und Alkalien usw. in kurzer Zeit zerstört. KMnO4 beeinträchtigt die Reaktion bedeutend. Es ist auch noch hinzuzufügen, dass die Reaktion keineswegs durch Metallsalz verstärkt werden kann. Obwohl die Reaktion gegen Formalin (10% ige Lösung) einen verhältnismässig starken Widerstand zeigt, so wird sie doch nach einigen Stunden mehr oder weniger stark beeinflusst, und schon nach 20 Stunden sehr abgeschwächt. Das ist auf die saure Beschaffenheit des Formalins zurückzuführen. Daher ist, wenn man Gefrierschnitte im neutralen Formalin fixiert, die Reaktion über 10 Tage lang positiv. Der Reaktionsvorgang bei den Dendriten- und Naevuszellen ist der Fermentwirkung sehr ähnlich. Die Reaktion der Leukozyten und Erythrozyten tritt deutlich auf, wenn die Präparate auch mit Säuren und Alkalien vorher behandelt werden, oder wenn dieselben lange Zeit in Formalin fixiert werden. Jedoch ist die Reaktion der Erythrozyten bei der Formalinfixierung etwas labiler als diejenige der Leukozyten. Um die echte Dopareaktion (Dendriten- oder Naevuszellen) zu untersuchen, ist es nötig, dass pH der Dopalösung etwa 8 beträgt, sonst kann die Reaktion negativ ausfallen. Als Reaktionsdauer genügen bei 37°C 3 Stunden. In den Präparaten, welche mit der Dopalösung lange Zeit behandelt wurden, ist das Gewebe schmutzig verfärbt und demnach kann die Reaktion missverstanden werden. Die Lösungen von Müller, Orth und hyperchromsaurem Kali können gleich wie Formalin für die kurze Zeit dauernde Fixierung gebraucht werden, während Methylalkohol, Pikrinsäure und Chromsäure nicht zu brauchen sind. Als Fixierungsmittel ist die oben erwähnte neutrale Formalinlösung (10%) am geeignetsten. Die Dopalösung selbst besitzt die Fähigkeit, bei Mitwirkung anderer Metallsalze (Chrom, Eisen usw.) in freier Luft einen schwärzlichen Niederschlag hervorzurufen.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489