Journal of Okayama Medical Association
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諸種疾患ニ於ケル肝臟食餌療法ノ應用竝ニ血液像變化ニ就イテ

綱島 義人 岡山醫科大學柿沼内科教室
吉中 佳辰夫 岡山醫科大學柿沼内科教室
Thumnail 41_2867.pdf 2.33 MB
抄録
Wir haben im ganzen an 27 Fällen verschiedener Krankheiten, wie Ankylostomiasis, Beriberi, Spitzenkatarrh, Pleuroperitonitis, Stenosis venae cavae inferiores, Chlorose, chronische myeloische Leukämie, sekundäre Anämie nach Abort, Wirbelkaries, Leder-Milz-Tumor mit Anämie, Magenatonie, Ischias, chronische Encephalitis, Nephritis, etc., Hepatose, eine Art Leberpraeparat, angewandt und ihren Einfluss auf die klinischen Symptome mit besonderer Berücksichtigung des Blutbildes beobachtet. Folgende Ergebnisse sind hier hervorzuheben: Bei fast allen Fällen besserte sich der Allgemeinzustand der Kranken nach und nach, der Hepatosegabe folgend: Appetit stieg, Körpergewicht nahm zu, Blutbild wurde besser auch die diuretische Wirkung war bei manchen Fällen eklatant. Bei manchen erschwerte aber der leichtgradige, doch eigentümlich üble Geruch der Hepatose die Einnahme, es wurde sogar im Anfang der Darreichung über Vollgefühl im Epigastrium, Übelkeit, Appetitmangel u. s. w. geklagt. Ab und zu wurden auch noch dazu allgemeines Juckgefuhl, Hautexanthem, Schwindel, Bauchschmerz und Diarrhoe bemerkt, wenn auch alle diese Nebenwirkungen im allgemeinen sehr leichtgradig zu sein, in kurzer Zeit vorüberzugehen und nicht mehr wiederzukommen pflegen. Die Anämie bei Ankylostomiasis wurde nicht so gut wie bei anders gearteter Anämie und auch nicht so ausgeprägt wie durch Eisen beeinflusst. Die Wirkungen der Hepatose auf das Blutbild, nicht nur bei den klinischen, sondern auch bei einigen unserer Tierversuche, stimmten im grossen und ganzen fast mit dem von anderen gewonnenen Befunden überein. Es scheint aber die Vermehrung des Haemoglobins nicht schnell stattzufinden, wie es bei den Erythrozyten der Fall zu sein plegt. Die Retikulocyten jedoch nehmen, wenn auch nicht so erheblich, zu. Die Blutplättchen sind auch vermehrt, der Serumbilirubingehalt aber eher vermindert, und vorher vorhandene Urobilinkörper verschwinden langsam nach der Hepatoseg abe. Die Leukozytenzahl wird fast immer vermehrt gefunden, besonders fällt uns auf, dass bei Ankylostomiasis eosinophile Zellen nach der Hepatosegabe eher abnahmen, während bei der sonstigen Fälle eine mehr oder weniger deutliche Eosinophilie auftrat. Auf Grund der obigen Erpharungen dürfen wir also bei Leberdiätbehandlung nicht nur eine einzige Wirkung, wie auch das Blutbild, sondern auch eine anderweitige mehrfache erwarten.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489