Journal of Okayama Medical Association
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大腦皮質纖維結合ニ關スル實驗的研究

大熊 泰治 岡山醫科大學精神病學教室
Thumnail 41_2808.pdf 11.6 MB
抄録
Auf Grund der Marchi-Serien von 15 Kaninchenhirnen versucht Verf. die intra-, inter- und extrakortikalen Verbindungen näher zu bestimmen. Die Ergebnisse sind folgende. I. Die Assoziationsfaser. 1. Diese Fasern setzen kortikale Felder in Verbindung, wobei man deutlich 3 Systeme, nämlich die intrakortikale Querfaserschicht, das superfizielle Marklager und das Balkenlängsbündel, erkennt. 2. Die intrakortikale Querfaserschicht ist der kürzeste Weg, der die inneren Haupt-schichten der benachbarten Rindenanteile miteinander verbindet. Die einzige Ausnahme bilden nur Areae limbica et retrosplenialis, wo die Fasern durch die äusseren Schichten ziehen. 3. Das superfizielle Marklager und das Balkenlängsbündel bestehen aus Fasern von verschiedener Länge, deren Ursprungs- und Endstätten auch in den inneren Zonen der Rinde niedergelegt sind. 4. Das Stratum subcallosum verbindet den Zentral-, Parietal- und Schläfenlappen untereinander und wiederum den jeden einzelnen mit dem Striatum. 5. Zwischen dem Frontal- und Occipitalhirne existiert keine direkte Verbin-dungsbrücke. II. Die Kommissurfaser. 1. Der Hauptteil der Fasern, der sich als das Balkensystem darstellt, zeigt bestimmte lokalisatorische Verhältnisse. Die aus den frontalen sowie zentralen Gebieten kommenden Fasern ziehen durch das Knie des Balkens, die dem Parietallappen entstammenden durch dessen mittlere Partie, und die aus den occipitotemporalen Hirnen sind im Splenium verteilt. Dabei bilden Züge aus mehr medialen Rindenanteilen immer das oberflächlicher liegende Faserlager, die aus mehr lateralen Gegenden daher das tiefere. 2. Ein kleiner Teil der Kommissurfasern verläuft durch die Capsula externa und Commissura anterior. III. Die Projektionsfaser. 1. Die Capsula interna repräsentiert den Hauptzug der Projektionsfasern; ein kleiner Teil solcher aus den medialen Teilen der Areae limbica et retrosplenialis geht in Fornix longus hinein. 2. Im Mark der Rinde lassen sich 2 Faserlager, nämlich das oberflächliche und das das tiefe, unterscheiden. Das erstere tritt immer mit den naheliegenden subkortikalen Zentren wie den Thalamuskernen in Verbindung. Aus den letzteren kommen nur die langen Projektionszüge heraus, wie die Pyramiden-, kortikobulbäre, kortikopontine Bahn usw. 3. Aus den Einzelheiten solcher Verbindungen sind die folgenden Punkte besonders hervorzuheben. a. Direkter Zusammenhang besteht zwischen dem Striatum einerseits, den unteren parietalen Feldern, dem vorderen, unteren Teile des Temporalhirns und dem ganzen Areal des Zentrallappens andererseits. Das frontale Gebiet hat dagegen keinerlei Verbindung mit dem Striatum. b. Zwischen dem Pallidum und der Area retrosplenialis ist eine Verbindung nach-gewiesen. c. Die Verbindung zwischen dem Thalamus und der Rinde ist eine hochkomplizierte. Der mediale Kern steht nämlich mit den frontozentralen Gebieten in Verbindung; der laterale Kern mit der Area retrosplenialis, dem Parietal-, Occipital- und Temporallappen sowie den Zentralgebieten (1+3); der Ventralkern wieder mit den Zentralgebieten und dem Temporallappen; die Zona reticularis mit der Area retrosplenialis, der Parietal- und Temporalrinde. d. Der äussere Kniehöcker und der vordere Vierhügel haben Verbindungen mit dem Occipitalhirne nebst dessen anliegenden Gegenden, nämlich dem Parietal-, Temporal-lappen und der Area retrosplenialis. e. Der innere Kniehöcker ist verbunden mit dem Temporallappen und dem unteren Teile der Parietalrinde. f. Der Luyssche Körper hat eine Verbindung mit der Area retrosplenialis. g. Der Mamillarkörper ist mit den Areae limbica et retrosplenialis über 2 Wege verbunden, von denen einer der Tractus corticomamillaris der Autoren, der andere der Tractus corticothalamomamillaris mihi ist. h. Die Substantia nigra hat Verbindungen mit dem Frontallappen, den zentralen Gebieten, der Parietalrinde und dem vorderen Teile des Parietalhirns. i. Die Pyramidenbahn nimmt ihren Ursprung hauptsächlich in der Area 4, einiger-massen auch noch in den Areas 1+3. j. Die Kortikobulbäre Bahn stammt aus der vorderen Partie der Area 4. k. Ausser den vielfach beschriebenen fronto-, temporo-, occipitopontinen Bahenen existiert noch ein mächtiger Brückenfaserzug aus der Area retrosplenialis.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489