Journal of Okayama Medical Association
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外膝状體ニ就キテノ知見補遺

鴛海 喬 岡山医科大學解剖學教室
Thumnail 41_2274.pdf 8.52 MB
抄録
Dem Verfasser standen zur Verfügung zwei Serien der frontalen Schnitte des Kaninchengehirns, und zwar eine der dünneren und eine der dickeren Schnitte. Mit Hilfe der Nisslschen Färbung untersuchte er die Struktur des Corpus geniculatum externum bei diesem Tiere. Das Resultat ist wie folgt: 1) Das Corpus geniculatum externum besteht aus zwei Kernen, einem Dorsalkern und einem Ventralkern, welche sich wieder in zwei oder drei Abteilungen einteilen lassen: A) Dorsalkern. a) Dorso-lateral-Kern. b) Dorso-medial-Kern. B) Ventralkern. a) Ventro-lateral-Kern. b) Ventro-medial-Kern. c) Ventro-medio-ventral-Kern. 2) Die Zellen in dem Corpus geniculatum externum zeigen im allgemeinen eine bestimmte Anordnung: a) Die Zellen des Dorso-lateral-Kerns stellen sich von der ventromedialen Seite nach dorso-lateral-wärts strahlenartig. b) Dagegen schlagen die Zellen des Dorso-medial-Kerns im allgemeinen von der ventro-lateralen Seite eine dorso-mediale Richtung ein, doch tritt die Anordnung hier nicht so deutlich zutage wie beim Dorsolateralkern. Ausserdem sind die Zellen in der caudalen Partie des Kerns conzentrisch gelagert. c) Die Anordnung der Zellen des Ventrolateralkerns ist am dorsalen Rand des Kerns meistenteils von innen nach aussen gerichtet, u. z. in nebeneinander liegenden Reihen, während die Zellen am ventralen Rand des Kerns keine bestimmte Anordnung zeigen, d) Die Zellen des Ventromedialkerns liegen nebeneinander, indem ihre Längsachse eine dorso-ventrale Richtung annimmt. e) Die Zellen des Ventromedioventralkerns nehmen in der oralen Partie des Kerns keine bestimmte Lage an, in der mittleren Partie sind sie aber von innen nach aussen gerichtet, während die Zellen des caudalen Kernabschnittes in dorsoventraler Richtung angeordnet sind. 3) Die Zellen des Corpus geniculatum externum sind sehr vielartig, wie Fig. 1. zeigt. 4) Im Gegensatz zu Mrlones konnte der Verfasser keine Zellen finden, welche ein schmutziges gelbliches Pigment enthielten. 5) Die Zellen des Dorsolateralkerns sind hauptsächlich mittel-gross und rundlich oder spindel-förmig. 6) Die Zellen des Dorsomedialkerns sind etwas grösser als die des Dorsolateralkerns und zeigen deutliche Fortsätze. 7) Unter den Zellen des Corpus g. exp. sind die des Ventrolateralkerns am grösten; sie gestalten sich mannigfaltig, sind jedoch immer multipolar und versehen sich mit langen Fortsätzen. 8) Die Zellen des Ventromedialkerns sind schmal länglich oder spindelförmig und liegen nicht nebeneinander. 9) Die Zellen des Ventromedioventralkerns sind grösser als die des ventromedialen Kerns und sehr dicht vorhanden. 10) In der ventrolateralen Partie des Dorsolateralenkerns findet sich eine kleinere Zellen enthaltende kleine Zone, während die ventromediale Partie des Dorsomedialkerns einen kleinen Bezirk mit grösseren Zellen zeigt.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489