Journal of Okayama Medical Association
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膽汁内含窒素物排泄ニ就テ(第1報)

杉生 喜三 岡山醫科大學柿沼内科教室
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抄録
Die Funktionen der Iebenswichtigen Leber sind bisjetzt mehrfach studiert, aber noch nicht völlig aufgeklärt worden. Bei den Schädigungen der Leber sollen bald solche Stoffe, die normalerweise hauptsächlich im Urin ausgeschieden werden, bald auch solche, die gewöhnlich nie in der Galle vorkommen dürfen, in der Galle in Erscheinung treten. Unter anderem sind hier bisjetzt zwar üder die Ausscheidung des Zuckers und des Koagulablen Eiweisses in der Galle kilinisch sowie experimentell von manchen Autoren Untersuchungen angestellt worden, aber fast niemals über die Ausscheidung der N-haltigen Stoffe, wie Ammoniak, Aminosäuren und Harnstoff. Andererseits ist auch bekannt, dass manche Funktionen der Leber, wie etwa die entgiftende, vom jeweiligen Glykogenstand derselben abhängig sind. Der Verfasser hat den Muzinkörper, das koagulable Eiweiss, das Ammoniak und den Harnstoff in der Galle, welche vermittelst der wie gewöhnlich angelegten Gallenblasenfistel oder nach Goldrchmidt und Strisower gewonnen wurde, bald an normalen, bald an mit phosphor vergifteten Hunden und auch an solchen, die vor der p-vergiftung verschieden lange gehungert hatten, oder mit Traubenzucker gefüttert, oder mit Adrenalin oder mit Insulin injiziert worden waren, untersucht. Bei normalen Tieren fanden wir niemals koagulables Eiweiss, kaum Amoniak und manchmal auch nur eine geringe Menge Harnstoff, während alle diese Substanzen bei p-vergifteten Tieren zumeist in ziemlich auffälligen Mengen, und dann sogar noch ausgeprägter nachgewiesen wurden, wenn man die Tiere vor der P-vergiftung hatte hungern lassen oder mit Adrenalin vorbehandelt hatte. Unter anderem war dabei auch das Ammoniak in erheblicherer Menge im Verhältnisse zum Harnstoff ausgeschieden, je länger die Hungerzeit dauerte oder jenachdem man auch das Adrenalin nach dem Hungern veradreichte. Diese Erscheinung hängt aller Wahrscheinlichkeit damit zusammen, dass dabei hauptsächlich die Harnstoffbildung in der Leber gestört wird. Aber man darf hier auch wohl annehmen, dass die Harnstoffbildung noch in der ziemlich hochgradig geschädigten Leber zustande kommen kann. Wenn man aber dann den Tieren das P gab, nachdem man ihnen vorher den Traubenzucker per os ober das Insulin subkutan verabreicht hatte, so wurde die vermehrte Ausscheidung von koagulablen Eiweiss, Ammoniak und auch Harnstnff vermisst. Man kann sogar durch die Darreichung von Dextrose den zustand der vorher mit P vergifteten und heruntergekommenen Tiere verbessern. Also ist wohl anzunehmen, dass bei der Schädigung der Leber, wie durch die P-gabe, die N-haltigen Substanzen, wie koagulables Eiweiss, Ammoniak und Harnstoff' die alle sonst vermisst werden sollen, in der Galle ausgeschieden werden und sogar diese Erscheinung vom Glykogenstand der Leber abhängig ist. Demzufolge würde es ganz rationell sein, wenn man nicht nur bei P-vergiftung, sondern auch bei anderweitigen Leberschädigungen mit Traubenzucker- oder mit Traubenzucker- Insulin-injektion vorginge. Dazu hat man noch aus den obigen Versuchen einen erneuten experimentellen Beweis dafür erbracht, dass das Adrenalin bei einer geeigneten Menge auf den stand des Leberglykogens verringernd, dagegen das Inslin vermehrend einwirken soll
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489