Journal of Okayama Medical Association
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Bedeutung der Gallensäure im Kohlenhydratstoffwechsel (IV). Antagonistische Wirkung der Gallensäure gegen Adrenalin (2)

村上 鼎 physiologisch- chemischen Institut zn Okayama
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抄録
1) Die subkutane oder intravenöse Zufuhr der Gallensäure (Cholsäure, Dehydrocholsäure) setzt den Blutdruck des Kaninchens allmählich herab. Der Blutdruck kehrt aber mit der Zeit zur Norm zurück. 2) Durch die Ableitung der Galle nach aussen aus der Gallenblasenfistel wird der Blutdruck allmählich gesteigert. 3) Die perorale Zufuhr der Gallensäure (Cholsäure) verursacht beim normalen Kaninchen Blutdrucksenkung, und zwar geht diese Blutdruckabnahme langsam vor sich. 4) Der durch die perorale Zufuhr der Gallensäure gefallene Blutdruck steigt durch die Ableitung der Galle nach aussen aus der Gallenblasenfistel allmählich wieder bis über die Norm oder bis zur Norm an. 5) Daraus geht hervor, dass Gallensäureverlust aus dem Organismus Blutdrucksteigerung, dagegen überschüssige Gallensäure Blutdrucksenkung hervorbringt. Danach scheint mir die Gallensäure nicht nur im enterohepatischen Kreislauf, sondern auch im allgemeinen Kreislauf in bestimmter Menge zu zirkulieren und den Blutdruck gegen das Adrenalin antagonistisch zu regulieren.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489