Journal of Okayama Medical Association
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「クラーレ」様作用ヲ有スル藥物ノ骨格筋ニ對スル作用ノ比較研究

片木 龍藏 岡山醫科大學藥物學教室
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抄録
Es wurden an den isolierten Gastroknemien der Esculenten die Wirkungen vieler curareartig wirkender Gifte mit einander verglichen, nachdem sie in der Giftlösung 1.5 Stunden lang gelegen hatten. Eine Gruppe der Gifte, wie Guanidin, Adrenalin, Tyramin und Kalium, zeigt in Dosen, die kleiner sind als die lähmenden, eine erregende Wirkung auf die motorischen Nervenendigungen. Unter Giften, die vor der totalen Lähmung der Nervenendigungen den Muskel angreifen, unterscheidet man eine Gruppe, die auf den Muskel erst erregend wirken, und eine andere, die auf ihn nur eine lähmende Wirkung ausüben. Zur ersteren gehören Brucin, Strychinin, Guanidin, Atropin, Tetraäthylammonium und Campher, und zur letzteren gehören Acetylcholin, Tetramethylammonium, Atophan, Natriumsalicylat und Thebain. Nach der Grösse des Abstandes von den nervenlähmenden Konzentrationen bis den muskellähmenden, also nach der Grösse der Wirkungszone der curareartigen Wirkung, ordnen sich die geprüften Gifte in der folgenden Reihe: Tetramethylammonium > Brucin > Strychinin > Acetylcholin > Guanidin > Tetrodotoxin > Adrenalin > Atropin > Tyramin, Kalium, Tetraäthylammonium > Natriumsalicylat, Thebain, Atophan. (Das Nikotin scheint nach dem Versuche von Okushima, nächst dem Tetramethylammonium zu stehen).
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489