Journal of Okayama Medical Association
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Über die Beziehung zwischen der elektrischen Eigenladung von Zellen und ihrer Phagozytose und Färbbarkeit und einige Bemerkungen über die Beziehung zwischen der Eigenladung von Bakterien und ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Farbstoffe

Seki, Masaji anatomischen Institut der medizinischen Fakultät zu Okayama
Thumnail 35_773.pdf 449 KB
抄録
1. Es scheint berechtigt anzunehmen, dass die meisten Farbstoffe, die elektrisch negativ geladene Zellen vital und supravital gut färben, elektropositiv geladen sind. Die elektrisch positiv geladenen Histiozyten nehmen elektronegative Teilchen und Farbstoffe leicht auf. 2. Die elektrische Ladung der roten Blutkörperchen wird durch Trocknen, durch Hitze (120°C) und durch Formalin wenig beeinflusst. Je stärker elektrisch negativ die so fixierten roten Blutkörperchen geladen sind, desto stärker färben sie sich mit positiv geladenen Farbstoffen und desto weniger mit negativ geladenen. 3. Die Versuche von Oka, Vay, Hirakawa und auch meine eigenen Versuche machen es mir höchst wahrscheinlich, dass die Keimfähigkeit negativ geladener Bakterien durch elektropositive Farbstoffe um so stärker beeinträchtigt wird, je stärker negativ die Bakterien geladen sind. 4. Die in Formalinlösung aufbewahrten Bakterien zeigen in Bezug auf ihre elektrische Ladung fast gar keinen Unterschied von normalen, lebenden Bakterien. Und wenn man sie der Einwirkung von Immunserum aussetzt, so verlieren sie auch wie lebende Bakterien ihre elektrische Ladung und agglutinieren.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489