JaLCDOI 10.18926/AMO/32142
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Author Ikeda, Tamotu|
Abstract 1 . Der Golgische Apparat in den Epithelzellen des Eileiters. Bei jungen Kaninchen tritt der Golglsche Apparat in die Erscheinung als ein einfaches Geflecht, das nur aus einigen dunnen, leicht gewundenen Fadchen besteht. Der Apparat liegt dabei im oberen Abschnitt des Zellkoipers. In diesem Stadium geht aber seine Entwicklung sehr langsam vor sich. Sobald die Tiere die Pubertat erreichen, entwickelt sich der Apparat mehr oder weniger deutlich, ohne seine Lage zu andern. Andererseits treten in diesem Stadium auf der Zellbasis einige grobe, kugelformige Schollen auf, die mit der Uransilbermethode gut impragnierbar sind. Sie vermehren sich mit der Zeit mehr oder weniger und ballen sich teilweise nicht selten zu einer unregelmassigen Masse zusammen. Die Vermehrungsweise der Schollen ist wie folgt : In erster Linie entsteht in der Mitte jeder Scholle eine kugelfbrmige, schwer impragnierbare Masse, die sich langsam vergrossert. Der gut impragnierbare Abschnitt der Scholle wird durch die Vergrosserung der Masse Schritt fur Schritt starker gedruckt, um sich endlich in eine ringformige, dunne Schicht zu verwandeln. Schliesslich reisst die dtinne Schicht an einer Stelle, wobei sie die Form eines C zeigt,. Sie bildet dann einen langen Faden, der sich von dem abgeschnittenen Ende an allmahlich dehnt. Im weiteren Verlauf zerfallt jeder Faden in kurze Stabchen oder Korner. Diese Stabchen oder Korner vergrossern sich nach und nach, um endlich die Grosse der genannten Schollen zu erreichen. Wahrend der Brunstzeit entwickelt sich der Apparat besonders lebhaft, wobei er sich nach der Zelloberflache ausdehnt und ein grosses, dichtes Knauel bildet. Die oben erwahnten Schollen an der Zellbasis nehmen dabei an Zahl ziemlich stark zu. In der ersten Schwangerschaftswoche lasst der Apparat eine weitere Entwicklung erkennen. Am Ende dieses Stadiums findet man ihn gewohnlich direkt unter der Zelloberflache. Die Schollen im basalen Teil des Zelleibes vermehren sich noch mehr und verschieben sich teilweise in den oberen Abschnitt des Zellkorpers. In der zweiten Schwangerschaftswoche zerfallt der Apparat in Stabchen oder Kornchen, die allmahlich ihre Impragnierbarkeit einbtissen. Die Schollen, die schon von der Zellbasis in die obere Halfte des Zellkorpers ubergegangen sind, scheinen sich mit den Apparatelernenten zu vermischen und nach und nach sich in dieselben zu verwandeln. In der dritten Schwangerschaftswoc,he verschwinden die eigentlichen Apparatelemente fast ganzlich, und an ihre Stelle treten augenscheinlich Kornchen oder Stabchen, die den von der Zellbasis nach oben emporsteigenden Schollen entstammen. Die im basalen Teil der Zelle zurtickbleibenden Schollen pflegen am Ende der Schwangerschaft nach und nach abzunehmen, um endlich ganz zu verschwinclen. 2. Der Golgische Apparat in den Eplthelzellen des Uterus. a. Der Golgziche Apparal in den Epljhels;ellen des Uteruskorpers. Bei jungen Kaninchen ist der Golgische Apparat undeutlich und liegt in der Nahe der freien Zelloberflache. Er besteht nur aus einigen leicht gewundenen und zu einem kleinen Geflecht zusammengeballten Fadchen. Seine Entwicklung geht in diesem Stadium sehr schwach vor sich. Wahrend der Ptrbertat s pringt seine Entwicklung aber sehr deutlich in die Augen. Wenn die Tiere brunstig sind, so wird der Apparat besonders deutlich, d. h. seine Fadchen vermehren sich stark und verwickeln sich dicht miteinander. So entsteht ein relativ grosses und grobes Knauel. In der ersten Schwangerschaftswoche erleidet der Apparat noch keine nennenswerte Veranderung. In der zweiteti Woche dagegen wird seine Entwicklung viel deutlicher, und in der dritten zerfallt der ganze Apparat in Stabchen oder Kornchen. Eine geringe Anzahl von ihnen steigt dann in den basalen Plasmagtirtel des Zellkorpers ab. In der vierten Woche vermindern sich allmahlich die Apparatelemente mit der Zeit, um endlich ganz zu verschwinden. b. Der Golgische Apparatf in den Eplithelgellen der Uterusdrussen. Der Golgische Apparat zeigt im grossen und ganzen dasselbe Verhalten wie in den Epithelzellen des Uteruskorpers, nur dass die in Zerfall geratenen und direkt unter der Zell oberflache gebliebenen Apparatelemente nicht ganzlich verschwinden, u. z. selbst am Ende der Schwangerschaft. c. Der Golgische Apparat in den Epljhel:sellen der Zermkaldrtisen. Bei jungen Kaninchen liegt der Golgische Apparat dicht an dem Zellkern an, wobei er meistens eine kornige Struktur zeigt. Wahrend der Pubertat verschmelzen sich aber die Kornchen miteinander und bilden endlich am oberen Ende des Kerns ein wenn auch undeutliches Netz. Die Entwicklung des Appa rates geht nachher mehr oder weniger mit der Zeit vor sich, wobei seine Lage sich gegen die Zelloberflache verschiebt. In der zweiten Schwan gerschaftswoche bietet der Apparat eine dichte, aber unregelmassige Knauelfonn dar und liegt dicht unter der Zelloberflache. Dieser Befund lasst sich aber auch in der dritten und vierten Schwangerschaftswoche beobachten.
Amo Type Article
Published Date 1929-06
Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Universität zu Okayama
Volume volume1
Issue issue2
Publisher Okayama University Medical School
Start Page 123
End Page 138
NCID AA00508452
Content Type Journal Article
language ドイツ語
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JaLCDOI 10.18926/AMO/32139
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Author Ikeda, Tamotu|
Amo Type Article
Published Date 1929-06
Publication Title Arbeiten aus der Medizinischen Universität zu Okayama
Volume volume1
Issue issue2
Publisher Okayama University Medical School
Start Page 147
End Page 157
NCID AA00508452
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