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ID 47073
FullText URL
Thumnail 40_2189.pdf 3.59 MB
Title Alternative
Ueber den Einfluss des autotransplantierten Milzgewebes auf die Leber und Niere der entmilzten Ratten
Author
Hamazaki, Y.
Aibara, G.
Abstract
Wie aus der Literatur bekannt ist, soll der Eisengehalt der Leber und Niere sehr früh nach der Entmilzung sein Maximum erreichen. Was diese Annahme bezüglich des frühzeitigen Eisengehaltes anbetrifft, so stehen sich jetzt folgende zwei Theorien gegenüber. Frühere Autoren (Schmidt, Lepehne, Nishikawa und Takagi) betonten, dass dabei die Kompensation der Milzfunktion an der Leber und Niere ausschlaggebend sei, neuerdings aber stellten einige Autoren (Uno, Horiuchi, u. a.) es vorwiegend als die durch eine unaufgeklärte Ursache bedingte Erscheinung hin, ohne jedoch die kompensatorische Wirkung völlig auszuschliessen. Um diese Frage zu klären, haben wir experimentell untersucht. Als Versuchstiere wurden möglichst junge Ratten gewählt und es wurde die Splenektomie ausgeführt. In die erwärmte physiologische Kochsalzlösung wurde ein kleines Stückchen (ca. 0.05g) der exstirpierten Milz eingebracht und das darin enthaltene Blut ausgewaschen. Ferner wurde das Milzgewebe mit dem Messer breiig zerkleinert, der Milzbrei wurde an der Oberfläche des Omentums gleichmässig verstrichen und die Bauchhöhle verschlossen. Bei der Kontrolle wurde ein kleines Stückchen der Milz reseziert und ebenso in das Omentum autotransplantiert, wie bei dem Versuchstiere. Im lezten Jahre ermittelten Hamazaki und Hayakawa bei der einfachen Entmilzung folgendes: 1) In der Leber entsteht eine beträchtliche Wucherung und Funktionssteigerung der Kupfferschen Sternzellen. 2) Schon sehr früh trat an den Sternzellen eine deutliche Eisenreaktion auf. 3) Zu derselben Zeit zeigte sich auch in der Niere eine bedeutende Eisenreaktion. 4) Nach der Operation war die Gesundheit der Versuchstiere beträchtlich zerrüttet und die Tiere gingen in ca. 50% der Fälle zugrunde. Bei dem diesmaligen Versuche aber verwischen sich die Veränderungen der Kupfferschen Sternzellen und die frühzeitige Eisenreaktion in der Leber und Niere fast völlig. Auch die Gesundheit der Versuchstiere ist äusserst gut und die Mortalität sinkt bis zu 8.3%, desgleichen bei den Kontrolltieren. Aus den obigen Resultaten wollen wir folgende Schlüsse ziehen: 1. Die nach der Entmilzung frühzeitig auftretende Eisenreaktion in der Leber und Niere wird fast vollständig durch die Autotransplantation von ein wenig Milzbrei auf das Omentum verwischt, aber die spätere Eisenreaktion wird dadurch fast gar nicht beeinflusst. Berücksichtigt man diese Tatsache, so kann man wohl annehmen, dass die frühzeitige Eisenreaktion und die spätere biologisch nicht von gleicher Bedeutung sind. 2. Das in der Leber und Niere frühzeitig auftretende Haemosiderin der entmilzten Ratten wird nicht ausschliesslich als die Kompensation der Milzfunktion angesehen. 3. Dadurch, dass eine geringe Menge Milzgewebe im entmilzten Tiere zurückbleibt oder nicht, ergeben sich die oben erwähnten merkwürdigen Unterschiede. Somit wollen wir besonders die folgenden zwei Punkte hervorheben. 1) Das Milzgewebe hat eine Spezifität in seiner Funktionsweise. 2) Die oben erwähnten merkwürdigen Unterschiede zwischen beiden Versuchen sind nicht direkt vom transplantierten Milzgewebe verursacht, weil das transplantierte Gewebe sehr geringfügig ist. Darum wollen wir eine indirekte Wirkung, sozusagen eine hormone Wirkung, annehmen.
Note
原著
Published Date
1928-10-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume40
Issue
issue10
Publisher
岡山医学会
Start Page
2189
End Page
2201
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/40/10/40_10_2189/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma