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ID 44629
FullText URL
Thumnail 51_610.pdf 8.55 MB
Title Alternative
Experimentelle Studien über das Blutbild bei der durch Pankreassaft hervorgerufenen Peritonitis
Author
Tomoyasu, Makoto
Abstract
Verfasser hat versucht zu erkennen, wie das Blut bei der experimentellen akuten Pankreasnekrose durch die Pankreasfermente beeinflusst werden kann. Er benutzte als Versuchstiere Kaninchen und rieselte meist die verschiedenen Fermentlosungen in die Bauchhohle, oder auch injizierte sie zuweilen intravenos und untersuchte die verschiedenen Bestandteile des Blutes, d.h., 1. die Zahl der Erythrozyten und Leukozyten, 2. das Haemogramm, 3. die Zahl der retikulierten Erythrozyten, 4. den Haemoglobingehalt, 5. die Blutsenkungsgeschwindigkeit, 6. die Resistenz der Erythrozyten, 7. die Zahl der Blutplättchen, 8. die Gerinnungezeit und Blutungezeit. Zuerst rieselte er als Kontrolle 50ccm physiologische Kochsalzlösung in die Bauchhöhle des Kaninchens und untersuchte die verschiedenen oben erwähnten Puukte je vorher und nachher. Bei den Versuchen gebrauchte er als Fermentlösung 50ccm 5% Diastaselösung (Kashiwagi), 20-50ccm 5% Trypsinlösung (Grübler), 50ccm Lipaselösung (Digestive Ferments Co., U.S.A.) und 25-50ccm 1-5% Protamylaselöosung (Takeda). Aus diesen Versuchen wollte er die Wirkuugsweise auf das Blut von jedem einzelnen Ferment und die zusammengesetzte Wirkung von 3 Fermenten, d.h., Diastase, Trypsin, Lipase erkennen. Die Fermentlösungen sind leider mit Ausnahme von Diastase nicht rein dargestellt, und zwar enthielt die Trypsinlösung ausser Trypsin such Diastase-Fermente und die Lipaselösung enthielt ausser Lipase auch Trypsin- und Diastase-Fermente. Daher ist die reine Wirkung des Trypsin- und Lipase-Ferments schwer darstellbar. Mit Berücksichtigung der Kontrolle und der Wirkung der auderen Fermente konnten doch ungefähr die unten angeführten Ergebnisse als die reine Wirkung eines jeden Ferments angenommen werden. Das Blutbild des Kaninchens ist sehr verschieden je nach dem Individuum. Daher hat Verfasser bei jedem Versuche das Blutbild vor und nach dem Experiment untersucht und von einigen Stunden bis zu einigen Tagen beobachtet. 1) Die Wirkung der Diastase. Die Leukozytenzahl in der Peripherie (Ohrvene) hat einige Stunden nach der Berieselung in die Bauchhohle deutlich abgenommen; was aus dem Splanchnoperipheres Gleichgewicht nach Müller erklärbar ist, aber nach 24-48 Stunden hat sie viermehr mässig zugenommen. Aus dem Haemogramm wird die Zunahme der Zahl als die Reizung des Knochenmarkes angenommen. Als sonstige Veränderungen werden eine leichte Vermehrung der retikulierten Erythrozyten, eine leichte Beschleunigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit, leichte Abschwächung der Resistenz der Erythrozyten und eine Linksverschiebung der neutrophilen Leukozyten beobachtet. Wenn die Zahl der Leukozyten stark abgenommen hat, ist der Prozentsatz der Lymphozyten gross, und im Gegenteil ist er klein, wenn die Leukozyten sich vermehrt haben. 2) Die Wirkung des Trypsin. Unter den verschiedenen Einflussen des Pankreassaftes ist die deutliche Abnahme der Blutplättchen und die Verlängerung der Blutungszeit sehr bemerkenswert, da beides um auf die Wirkung der Trypsin zurückgeführt werden muss. Beide gehenimmer parallel, aber die Gerinnungszeit ist variable. Die Abnahme der retikulierten Erythrozyten und die Beschleunigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit sind auch hier konstatierbar. Man kann daher aus diesen Resultaten schliessen, dass Trypsin auf das Blut giftig wirkt und eine Art von Thrombozytopenie hervorrufen kann. 3) Die Wirkung der Lipase. Die Lipaselösung enthielt 3 Komponenten des Pankreassaftes und daher ist es sehrschwer die reine Wirkung des Lipasefermentes herauszufinden. Die Giftwirkung der Lipaselosung ist anderseits grösser als die der Trypsinlösung. Weil die Tiere zu früh starben konnte man nicht während längerer Zeit den Einfluss auf des Blut verfolgen. Aus den Resultaten können die Verminderung der Leukozytenzahl, die Zunahme der Erythrozytenzahl und Abnahme der retikulierten Erythrozyten hervorgehoben werden. 4) Die Wirkung der Protamylase. Die Wirkung der 3 Fermente enthaltenden Protamylaselösung muss als das Zusammenwirken der 3 Fermente aufgefasst werden. Die giftige Wirkung ist am stärksten unter den benützten Lösungen und ist ähnlich der Intoxikation bei der Pankreasnekrose. Die Todesursache bei akuter Pankreasnekrose muss als Folge des Zusammenwirkens der 3 Fermente aufgefasst werden, wie schon Hashimoto aus unseren Klinik berichtet hat. Der Verfasser war so glücklich, dass er den Pankreassaft benutzen konnte, der von einem Kranken entnommen wurde. Er berieselte mit dem Saft die Bauchhohle des Kaninchens und verglich die Ergebuisse mit den erwähnten Resultaten. In gleicher Weise konnten eine leichte Zunahme der Erythrozyten, eine Abnahme der retikulierten Erythrozyten, eine vorübergehende Abnahme des Haemoglobingehaltes und eine Beschleunigung der Blutsenkungsgeschwindigkeit fastgestellt werden. Merkwürdigerweise waren auch eine deutliche Abnahme der Blutplättchen und eine Verlängerung der Blutungszeit nachweisbar ; Sie wurden auf die Wirkung von Trypsin züruckgeführt. Der Leukozytensturz direkt nach der Berieselung wurde diesmal nicht beobachtet. Im Gegenteil wurde eine Vermehrung der Leukozyten konstatiert, die als die weniger giftige Wirkung des Pankreassaftes angenommen werden muss.
Published Date
1939-03-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume51
Issue
issue3
Publisher
岡山医学会
Start Page
610
End Page
644
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/51/3/51_3_610/_article/-char/ja/
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language
日本語
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