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ID 44423
FullText URL
Thumnail 52_1092.pdf 2.56 MB
Title Alternative
Granula, sowie Beiträge zur Karyopathologie. (II. Mitteilung.) Ligatur der Nierenarterie
Author
Mihune, Kanichi
Abstract
Es ist lcicht verständlich, dass die Unterbindung der Art. renalis Nekrose des Nierengewebes verursacht. Anch ist schon in der Literatur darauf hingewiesen worden, dass durch autolytische Vorgange regressive Kerndegeneration bis zu Kernschwund, sowie körnigschollige Untwandlung des Protoplasmas im betreffenden Nierengewebe zustandekommen, wie dies Verf. bei aseptisch aufbewahten Geweben schon in seiner I. Mitteilung ausführlich erörtert hat. In dieser Mitteilung beschäftigt sich Verf. vom karynpathologischen Standpunkt aus mit dem Gewebstod und den Abbauprozessen der Kerneiweisse durch autolytische Fermente. Verf. hat bei erwachsenen gesunden Kaninchen linkseitige Arterienligatur des Nierenhilus vorgenommen; dann wurden die Tiere in Abständen von je vier Stunden bis 30 St. nach der Operation getötet. Darnach wurde die systernatische karyopathologische Untersuchungsniethode nach Hamazaki benutzt, d.h. Nachweis der Nucleoproteide durch Feulgensche Reaktion, das der Nucleinsäure und ihrer Abbauprodukte durch die KFJMethode, das des Histons durch Brillant A, B Färbung. Die Vermehrung der säurefesten Granula zeigt sich durch die genannte Methode im allgemeinen deutlicher als bei der aseptischen Aufbewahrung und das histologische Bild ist dort weit schöner als bei aseptischer Aufbewahrung. Ein Nachteil der Arterienunterbindung ist allerdings der Umstand, dass die histologischen Bilder der säurefesten Granula nach ihrer Lokalisation voneinander abweichen, aber wenn man einen bestimmten Herd topographisch ins Auge fast, so Jassen sich die zeitlichen Übergänge der Granula stufenweise ziemlich regelmässig verfolgen. Obwohl die Vermehrung der Cr-säurefesten Granula mehr oder weniger zeitliche Schwankungen aufweist, so kann man doch sagen, dass sie im allgemeinen nach 8-16 Stunden am deutlichsten ist. Die Cu-säurefesten Granula treten demnächst am deutlichsten nach ca. 12-20 Stunden auf, dann folgen die Hg-säurefesten Granula, und die säurefeste Substanz nach ca. 12-21 Stunden. Also, nach den Abbaustufen der Nucleoproteide vermehren sich die 3 Arten säurefester Granula in der eben beschriebenen Reihenfolge allmählich und dann vermindern sie sich mit der Zeit in derselben Reihenfolge. Die oben genannten Daten passen gut zu der Angabe Hamazaki's, dass nähmlich die Cr-, Cu- und Hg-säurefesten Granula, jede Art für sich, hauptsächlich aus Purinderivaten von freier Nucleinsaure bis zu Purinbasen bestehen. Trotz gleichen Bedingungen zeigen die Cu-und Hg-saurefesten Granula eine zeitliche Schwankung der experimentellen Resultate deutlicher als die Cr-saurefesten Granula. Das säurefeste Lipoid, welches sich bei der aseptischen Aufbewahrung reichlich entwickelt und von den lipoidhaltigen Mitochondria durch Resorption der säurefesten Substanz herrühren, ist diesmal überhaupt nirgends zu finden; es sind nur die durch Lipoidresorption verfetteten saurefesten Granula deutlich nachzuweisen. Im Gegensatz zu den säurefesten Granula trat kurz nach dem Versuche eine immer deutlicher werdende Abschwächung der Feulgenschen Reaktion auf, was man nur so erklären kann, dass fortlaufend Nucleoproteide in Purinderivate abgespaltet werden. Im Cytoplasma verhält sich die Zu-und Abnahme des Histons im allgemeinen wie die der Cr-säurefesten Granula, aber die Histonlyse (Hamazaki) tritt am deutlichsten nach ca. 16-20 Stunden auf. Es ist nicht wenig lehrreich, dass sich im Herde einer deutlichen Histonlyse zahlreiche staubfeine säurefeste Granula diffus vorfinden und so ein auffallendes histologisches Bild zu zeigen. Demgemäss müssen wir einen innigen Zusammenhang zwischen den beiden Substanzen annehmen. Bei der Histonlyse zeigt sich die Feulgensche Reaktion der Zellkerne sehr schwach; ihre Kernmembran reagiert nur mässigstark. Die Zellkerndegeneration des Nierenparenchyms beginnt mit Chromatinentmischung (Hamazaki), dann geht sie durch das Stadium der Karyopynose hindurch und endet schliesslich in Karyorrhexis. Das Stadium, in welchem die Feulgensche Reaktion deutlich abgeschwächt erscheint und die Cr-säurefesten Granula deutlich auftreten, entspricht wohl dem Stadium des Endes der Pyknose bis zum Beginn der Karyorrhexis. Obgleich die Feulgensche Reaktion in diesem Zustand, wie gewöhnlich, schwächer wird oder sogar ganz versehwindet, vermehren sich die Cr-säurefesten Granula merkwürdigerweise nicht so deutlich.
Published Date
1940-05-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume52
Issue
issue5
Publisher
岡山医学会
Start Page
1092
End Page
1103
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/52/5/52_5_1092/_article/-char/ja/
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language
日本語
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