Journal of Okayama Medical Association
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潜伏黴毒ノ臨牀知見補遺

Katuyama, Hidemasa
Nagatani, Nobuo
55_894.pdf 2.99 MB
Abstract
Die gesamten latenten Syphilisfälle, welche uns in den letzten 8 Jahren zur Beobachtung kamen, betrugen 691 (3.87% der gesamten ambulanten Krankenzahl), und zwar im Verhältnis von 7 Männern zu 3 Frauen. Vom 21.-30. Lj. kam diese Krankheit am häufigsten (37.05% vor, es folgte die Zeit vom 31.-40. Lj. (30.1%). Der Gesamtprozentsatz der Lebensperiode vom 21.-40. Jahre betrug 67.15%. Sonst kam die Krankheit 18.09% vom 41.-50. Lj., 9.26% vom 61.-50. Lj., 3.18% bei über 60. Lj., 1.73% vom 16.-20. Lj., 0.58% vom 1.-15. Lj. vor. Krankheitsperiode: Die Fälle der III. Periode waren am meisten (38.2%) vertreten, die der II. folgten (27.93%) und endlich, kamen die der primären (19.5%). Beruf: Von den männlichen Kranken waren die meisten Kaufleute (22.05%), dann Bauern (19.18%), weiter Geschäftsführer (11.45%). Bei Weibern sind es am meisten Dirnen und Dienstmädchen (beides 23.3%), es folgten Arbeiterinen (19.05%). Behandlung vor dem Besuch der Klinik: Die Kranken ohne Behandlung betrugen 22.68%, diejenigen, die eine Kur durchgemächt hatten, 39.94%. Resultate der Seroreaktion: Die Seroreaktion fiel bei nicht behandelten latenten Luetikern bei 95% positiv aus. M.K.R. II war bei 98.7%, Murata bei 97.2%, Brownig bei 96.8%, WaR bei 96.3%, Kahn bei 94.3% positiv. Die Positivität der Seroreaktion (WaR, Browning, Murata und Kahn) ist höher bei frühlatenten Luetikern als bei spätlatenhen. Resultate der Reaktion der Spinalflüssigkeit: Mastix-sowie Pandysche Reaktion fielen bei allen Fällen positiv aus (100%). Goldsolreaktion, Weichbrodtsche Reaktion sowie Zellenzahl zeigten grösseren Prozentsatz bei negativer Seroreaktion, während WaR, Murata und Nonnesche I. Phase grössere Positivität bei positiver Seroreaktion als bei negativer zeigten. Alte Syphiliafälle hatten meistens eine grössere Positivität als neue.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489