Journal of Okayama Medical Association
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胚腺ノ性的分化ニ關スル形態發生學的研究(其ノ2)(無尾兩棲類殊ニRhacophorus Schlegeliiニ於ケル檢索)

Arai, Yasushige
55_848.pdf 16.8 MB
Abstract
Inbezug auf die Entwicklung der Keimdrüsen der Amphibien haben sich die bisher veröffentlichten Beobachtungen fast durchweg auf die Entwicklung der Keimzellen im embryonalen Frühstadium der Larven beschränkt and die geschlechtliche Differenzierung, welche erst in den spateren Stadien der Entwicklung feststellbar ist, zu wenig berü cksichtigt. Geht man ferner diesen spärlichen Angaben nach, so zeigt sich, dass sie bei der geschlechtlichen Differenzierung histologische Untersuchungen in den Vordergrund stellten, während sie eine systematische, jedes Stadium der embryonalen Entwicklung hindurchziehende Verfolgung und daher die Untersuchung der sterischen Formveränderungen der Keimdrüsen fast vollständig ausser acht gelassen haben. Auch in den diesbezüglichen, Ergebnissen gehen die Meinungen je nach den benutzten Tierarten oder bei den einzelnen Forschern oft_sehr stark auseinander. Daher hat der Verf, in der vorhergehenden Mitteilung die morphologisch betrachtete Geschlechtsdifferenz der Amphibien hauptsächlich beim Hynobius aus Okayama-Ken beschrieben. Diesmal hat er weiter vorgenommen, bei den Amphibien, hauptsachlich aber bei dem Rhacophorus schlegelii die in Betracht kommende Frage mit gleichzeitiger Beobachtung der Beziehung zwischen dieser und der Entwicklung der Fettkörper klarzulegen. Die Ergebnisse waren wie folgt. 1. Die geschlechtliche Differenzierung der Grünfrösche ist bei einer Kaulquappe von 28, 0mm Körperlänge und 11, 0mm Rüssel-Anuslänge oder von 29, 0mm Körperlänge und 11, 0mm Rüssel-Anuslänge noch nicht deutlich erkennbar. Erst bei einer Kaulquappe von 30, 0mm Körperlänge und 11, 0mm Rüssel-Anuslänge oder von 37, 0mm Körperlänge und 14, 0mm Rüssel-Anuslänge kann man, wenn auch nicht ganz ausgepragt, beobachten, dass die erstere weiblich, die letztere männlich differenziert ist. Noch viel deutlicher ist diese spezielle Differenzierung bei einer weiter entwickelten, gerade in dem Stadium der Metamorphose befindlichen Kaulquappe von 19, 0mm Korperlange und 13, 5mm Rüssel-Anuslänge oder von 10, 2mm Körperlänge (Rüssel-Anuslänge) feststellbar. 2. Der grössten Wahrscheinlichkeit nach geht die Differenzierung des weiblichen Geschlechts der des männlichen einen Schritt voran. 3. Die Keimdrusen sind bei dem männlichen Geschlecht im Vergleich zum weiblichen höhergradig verkleinert und dafür solider, ihre Kontur ist verhältnismässig glatt ung rundlich-stäbchenförmig, ihre Länge ist auf beiden Seiten fast gleich, in der Dicke sind sie in der kranialen Gegend grösser auf der linken Seite, in der kaudalen Gegend hingegen grosser auf der rechten Seite, als gauzes sind sie indes auf der linken Seite dicker. Auf der rechten Seite des kranialen Teils findet sich eine eng eingeschnurte Stelle, deren Kopfteil etwas angeschwollen ist. Die im kaudalen Abschnitt spurweise vorhandene Faltenwand wird etwas spater als beim woiblichen Geschlecht zuruckgebildet. Die männlichen Keimdrusen verbinden sich dem ventralen Innenrand der Urniere beinahe senkrecht verlaufend mit der Radix mesenterii. 4. Die weibliche Keimdusen übertreffen in der Dicke auffallend deutlich die mannlichen. Ihre Kontur ist unregelmassig oval-stäbchenförmig, indem sie am Rand bald erhoben bald eingesenkt ist. In der Lange sind die Drusen auf der linken Seite grosser, wahrend sie in der Dicke auf der rechten Seite grösser sind. Ihre am kaudalen Ende nur in Spur erkennbare Faltenwand verschwindet im Vergleich zu der des mannlichen etwas fruher. Ventral innen der Urnierenanlage gelegt sehen die Drusen so aus, als ob sie die Langsachse ihrer dickeren Seite dicht an die Wand der Anlage anschliessen wollen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489