Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

實驗家兎黴毒ニ於ケル含水炭素新陳代謝ニ關スル研究(第1報)遊離血糖及ビ結合血糖量ノ變化ニ就テ

Kuroyama, Singo
Thumnail 55_757.pdf 13.3 MB
Abstract
Durch Untersuchungen an experimentell hervorgerufener Kaninchenayphilis konnte der Verf. inbezug auf die Beziehungen zwischen dem freien und dem gebundenen Blutzucker, der Menge des Gesamteiweisses, dem quantitativen Verhältnis des Albumins zum Globulin im Serum und der Murataschen Seroreaktion neue Kenntnisse erhalten, über welche er im folgenden kurz berichten möchte. Die Methode bestand in der Impfung von Gewebsstückchen des Schankers in die beiderseitigen Hoden weisser Kaninchen. Die Messung des freien Blutzuckers Wurde nach dem Verfähren von Hagedorn und Jensen ausgefuhrt, die Bestimmung des gebundenen Blutzuckers nach der Methode von Iizuka. Der Wert der relativen Viskosität des Blutserums wurde durch Anwendung des Hess'schen Viskosimeters bestimmt. Das Eintauchrefraktsmeter von Purfrich wurde zur Messung des Eiweissgehaltes dee Serums benutzt. Das Verhältnis des Albumins zum Globulin wurde nach der Rohrer-Mosai, schen Tabelle berechnet. Zum Nachweis der Syphilis im Serum wurde die Murata'sche Reaktion angewandt. Die Ergebnisse lassen sich kurz folgendermassen zusammenfassen: 1. Der freie Blutzucker zeigt nach der Impfung der Erreger im Stadium der Schankerentstehung an der Impfstelle und in der Wendungsperiode der Murata'schen Reaktion zum positiven Ausfall eine enorme Vermehrung oder wenigstens eine Tendenz zu derselben. Im Stadium der Geschwurbildung zeigt er entweder keine quantitative Schwankung oder vielmehr eine Abnahme. Im Stadium der Ausheilung des Schankers und in der Wendungsperiode der Murata'schen Reaktion zum negativen Ausfall erleidet er dann eine auffallend erhebliche Abnahme, welche jedoch allmählich zum Wert vor der Impfung zuruckkommt. 2. Der gebundene Blutzucker erfährt nach der Impfung in den meisten Fallen eine quantitative Zunahme. In der Periode von der Schankerentstehung bis zur positiven Wendung der Murata'schen Reaktion vermehrt sich der Blutzucker in allen Fällen ausnahmslos in rascher Folge, um danach, abgesehe von einigen Schwankungen, beim negativen Ausfall der genannten Reaktion zum Wert vor der Impfung zurückzukommen. Besonders starke Zunahme kommt im Stadium der Schankerbildung, der positiven Wendung der Murata'schen Reaktion und in der Zeit des Zerfalls des betreffenden Gewebes var. Unmittelbar vor dem Verenden der Tierc tritt eine rasche Zunahme ein. Diese quantitativen Schwankungen stimmen mit der Intensität der Murata'schen Reaktion fast gar nicht überein. 3. Die Menge des Serumeiweisses beginnt, nach Ablauf eincr vorübergehendcn Schwankung unmittelbar nach der Virusimpfung, mit der Entstehung des Schankers allmählich zuzunehmen, was, wenn auch auf dem Wege der Zunahme eine leichtgradige Schwankung aufweist, bis zum Stadium dauert, wo die Murata'sche Reaktion sich zum negativen Ausfall verändert. Nach Ablauf dieser Periode beginnt das Eiweiss zum Wert vor der Impfung zuruckzukommen. Die Übereinstimmung der Kurve des Serumeiweisses mit der Kurve des gebundenen Blutzuckers erfolgt nur während des Verlaufes der Periode von der Schankerentstehung bis zur Ausheilung durch Resorption. In der übrigen Stadien sind die beiden Kurven kaum vereinbar. 4. Das Verhältnis des Albumins zum Globulin erleidet sogleich nach der Impfung eine Abnahme, welche, abgesehen von den inzwischen eintretenden kleinen Scbwankungen, bis zur negativen Veränderung der Murata'schen Reaktion fortdauert. Nach Ablauf dieser Periode beginnt das Eiweiss zum Wert vor der Impfung zaruckzukommen. Die Kurve dieses Serumeiweisses stimmt mit der Kurve des gebundenen Blutzuckers annähernd überein.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489