Journal of Okayama Medical Association
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免疫反應ニ及ボス尿素ノ影響(第4報)尿素溶液ニ於ケル抗體分離ニ就テ

Matsuba, Shoichi
Thumnail 55_735.pdf 1.13 MB
Abstract
Über das Isolierungsmedium des Antikörpers, der aus gebundenem Antigen befreit wird, wurden schon verschiedene Angaben veröffentlicht, z. B. salzfreie Medien, Physiologische oder hypertonische Kochsalzlösung. Wie schon in den vorigen Mitteilungen (1-3) berichtet, hat Verfasser die hemmende Wirkung des Harnstoffe auf die serologische Reaktion sowohl in vitro als auch in vivo nachgewiesen. Deshalb untersuchte er weiter die Wirkung des Harnstoffs auf gebundenes Antigene undden Antikörper, wobei erals Isolierungsmedium diese Stoffe benutzte. Die folgenden Antikorper, wie Prazipitine, Hämoagglutinine, Hämolysine und Bakterienagglutinine wurden mit entsprechenden Antigenen eine halbe Stunde lang im Brutofen (37°C) digeriert. Die Mengen verhältnisse der zugesetzten Antigene wurden nach der Kuwana'schen Formel (18) genau bestimmt. Dieses Gemisch wurde abzentrifugiert und der Titer des nicht gebundenen Antikörpers gemessen. Damit kann man den Bindungsquotienten angeben. Dann wurden das gebundene Antigen und derAntikorper 3 mal mit Kochsalzlösung abzentrifugiert, um zuruckbleibendes Antiserum zu befreien. Nach dieser Behandlung wurden die verschiedenen Harnstoffmengen den Isolierungsmedien zugesetzt. Dabei untersuchte Verfasser das geeignete Mengenverhältnis des Harnstoffs und der Kochsalzlösung sowie die nötige Zeitdauer, besonders den Wärmeeinfluss bei der Isolierung des Antikorpers. Als Kontrollversuch benutzte er die vorher angegebenen Methoden zur Isolierung des Antikörpers und wandte die beste Methode fur jede Antikörperart zur Isolierung an. Verfasser benutzte als Isolierungsmedium erst den Harnstoff in dest. Wasser und dann Harnstoff in Kochsalzlösung und erzielte mit diesem letzteren Medium bessere Resultat als mit ersterem. Die Resultate lassen sich folgenderweise kurz angeben: 1) Präzipitinisolierung wurde in dest. Wasser und 5-10% Harnstofflösung bei verschiedenem Wärmegrad (37°C-60°C) ausgeführt und durch Harnstoffzusatz die vermehrte Präzipitinbefreiung aus dem Präzipitat gefunden. (bei 53°C aqua dest. Isolierungsquotient 1/20. bei 5% Harnstoffmedium 1/10). In physiologischer Kochsalzlösung zeigt auch der Isolierungsquotient 1/20 bei 60°C, dagegen 5% Harnstoffkochsalzlösung 1/10 bei 60°C. 2) Bei Hämoagglutinine erzielte Verfasser ein besseres Isolierungsverfahren durch Harnstoffzusatz sowohl bei Kochsalzlösung wie bei aqua dest. als auch dei 10% Rohrzuckermedium. 3) Bei Bakterienagglutinine zeigt sich kein grosser Unterschied zwischen 10% Rohrzuckermedium und Harnstoff und physiologischer Kochsalzlösung, doch zeigt der Harnstoffzusatz bei Isolierung in Kochsalzlösung einen besseren Isolierungsquotienten. 4) Bei Hämolysinisolierung muss man die schädigende Wirkung des Harnstoffs auf Roteblutkörperchen berücksichtigen, doch kann man bis 10% Harnstofflösung in Kochsalzlösung benutzen. Dabei ergab der Isolierungsquotient gleiches Resultat nach Kosakai 10% Rohrzuckermedium (1/13) mit 5% Harnstofflösung. 5) Bei Isolierung des Forssmanschen Antikorpers, der durch Immunisierung des Kaninchens mit Meerschweinchennieren hergestellt wurde, ergibt sich auch das gleiche Resultat mit 5% igen Harnstoffmedien und 10% Rohrzuckermedien. Doch zeigt sich mit 5% igem Harnstoff in physiologiecher Kochsalzlösung ein besseres Resultat als mit Zuckermedium. Im ganzen kann man schliessen, dass der Harnstoffzusatz des Wiederfreiwerden des Antikörpers aus gebundenem Antigen stark beeinflusst und diese Wirkung bei obigem Versuch mit dem Temperaturanstieg beinahe parallel geht.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489