Journal of Okayama Medical Association
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濕度ノ發育ニ及ボス影響

Koike, Hakumi
Thumnail 55_1572.pdf 3.55 MB
Abstract
Es ist wohlbekannt, dass die Luftfeuchtigkeit alleine oder zusammen mit anderen klimatischen Elementen den Organismus, besonders das Tierleben beeinflusst. Heutzutage gibt es zwar viele Untersuchungen über diese Frage, die sich mit dem Einfluss von hoher Luftfeuchtigkeit auf den Organismus, besonders auf die Tiere beschäftigen, aber es gibt wenige Arbeiten über die Frage, ob trockene Luft günstiger als natürliche Feuchtigkeit auf das Tierwachstum wirkt. Unter diesen Umständen hat Verfasser junge Mäuse in zwei Gruppen verteilt. Die Kontrollgruppe wurde in normalen Tierkästen und die Versuchstiere in gleichen Kästen, die im grossen Holzkasten durch Chlorcalzium getrocknet wurden, untergebracht. Dieser Versuch dauerte ein Jahr lang. Der Mittel wert der Temperatur und der Feuchtigkeit wurde in Tabelle 4 angegeben. Die Feuchtigkeit des Holzkastens betrug 50-67% und die des Kontrollkastens 80%. Die experimentellen Resultate sind folgende: 1) Die Maus in trockener Luft übertraf weit die Maus in natürlicher Luft, sowohl an Gewichts- und Längen wachatum als auch an dem Wachstumsverhältnis von Körpergewicht und Körperlänge. 2) Die Gewichtszunahme in trockener Luft richtet sich nach der jahreszeitlichen Gewichtszunabme des Versuchstiers, weil das Wachstumsverhaltnis des Kärpergewichtes im Herbst und Winter grässer und im Frühling und Sommer kleiner war, dagegen war das der Korperlange im Frühling und Sommer grosser und im. Herbst und Winter kleiner. 3) Nach der biostatistischen Untersuchung überwiegt das oben beschriebene Resultat durchaus die Fehlerrechnung. 4) Bei vorliegendem Experiment liegt die Wechselbeziehung zwischen der Lufttemperatur und -feuchtigkeit der von "comfort zone" weit näher als bei der Kontrolle. 5) Die Einflüsse der trockenen Luft (d.h. der erniedrigten Luftfeuchtigkeit) auf die Gewichts- und Längenentwicklung sind voneinander verschieden, d.h. der Einfluss auf die Gewichtsentwicklung beginnt früher, dauert länger und wirkt überdies weit stärker als der auf das Längenwachstum.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489